Hund in Tornow: Schäferhund Beki muss sterben – er braucht ein letztes Zuhause

Schäferhund Beki hat nicht nur Probleme mit anderen Artgenossen, er leidet auch unter sehr starken Nierenproblemen. Das Tierheim Tornow will ihn vermitteln - doch er hat viele Bedürfnisse.
Lisa Hoffmann- Der kranke Schäferhund Beki (3) sucht dringend ein neues Zuhause, um nicht im Tierheim zu sterben.
- Beki leidet an schweren Nierenproblemen und benötigt tägliche Medikamente und Spezialfutter.
- Seine Haltung erfordert Erfahrung, keine Kleinkinder, Maulkorb beim Spaziergang und ländliche Umgebung.
- Kosten für Medikamente, Spezialfutter und Tierarzt betragen etwa 100 Euro monatlich.
- Trotz Krankheitsprognose ist Beki verschmust, menschenfreundlich und wünscht sich ein liebevolles Zuhause.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der drei Jahre alte Schäferhund Beki ist noch relativ neu im Tierheim Tornow. Für den Rüden wird dennoch sehr dringend ein neues Zuhause gesucht. Denn er ist krank und soll nicht im Heim in Fürstenberg sterben. Täglich bekommt Beki Spezialfutter und Medikamente für die Niere.
„Seine Nierenwerte sind sehr schlecht, sodass die Prognose nicht so gut ist“, sagt Tierpflegerin Eileen Simanowski. Sie würde sich freuen, würde er noch eine neue Familie finden. „Der Hund kam zu uns, weil die vorigen Besitzer mit seinem Verhalten gegenüber Artgenossen überfordert waren.“ Auch auf Anraten eines Hundetrainers, beschreibt Simanowski die Vorgeschichte.
Schäferhund Beki hat Schwierigkeiten mit anderen Hunden
Trotz intensiver Arbeit mit dem Hund und an seinem Verhalten habe Beki immer noch Schwierigkeit mit anderen Artgenossen. „Wir arbeiten deshalb sehr viel mit ihm und er hat auch schon einige Hundekontakte, die ohne Auseinandersetzungen verlaufen“, berichte Simanowski über die kleinen Fortschritte. Der neue Halter sollt deshalb unbedingt über Vorerfahrung mit Hunden verfügen. Kleinkinder sollten nicht im Haushalt sein.
Wegen seines Verhaltens sollte der Hund beim Spaziergehen aktuell noch einen Maulkorb tragen. Insgesamt sei der Besuch einer Hundeschule überaus ratsam. „Wir sind jedoch guter Dinger, dass sein Verhalten mit dem richtigen Trainingsansatz in der Zukunft deutlich besser wird und dass der Maulkorb dann weggelassen werden kann.“
Aufgrund seines Verhaltens müsse der Schäferhund in seinem neuen Zuhause unbedingt allein gehalten werden. Mit Menschen gebe es insgesamt jedoch keinerlei Probleme. „Beki ist sehr verschmust und Menschen gegenüber freundlich, aufgeschlossen und anhänglich, auch wenn er sie noch nicht kennt“, so Eileen Simanowski.
Das Tier in eine ländliche Umgebung zu vermitteln, sei wünschenswert, um Beki Stress zu ersparen. Bei einer Wohnungshaltung ist es wichtig, dass der Hund keine Treppen steigen muss. Schließlich könnten bei Schäferhunden langfristig Hüftprobleme auftreten, sodass das Treppensteigen „vermieden werden sollte“.
Medikamente, Spezialfutter gegen Nierenleiden für Hund Beki
Viel mehr Sorgen als sein Verhalten oder mögliche rassetypische Erkrankungen bereitet der 32-jährigen Tierpflegerin sowie ihren Kolleginnen und Kollegen das starke Nierenleiden des Hundes.
Beki bekommt Medikamente und Spezialfutter für die Niere. „Seine Lebenserwartung ist bedauerlicherweise nicht so hoch. Deshalb wünschen wir uns besonders, dass er nochmal die Liebe und die Wärme eines eigenen Zuhauses spüren kann, bevor er stirbt.“
Die Liebe zu dem Tier muss dem neuen Besitzer letztlich auch die Kosten für die Behandlung des Nierenleidens wert sein. „Zur Unterstützung der Nierenfunktion muss Beki aktuell täglich eine Tablette sowie Spezialfutter bekommen.“ Die zusätzlichen Kosten für das Medikament und das besondere Futter schätzt Simanowski auf rund „100 Euro pro Monat“.
Zu den monatlichen Mehrkosten kommen noch die regelmäßigen Tierarztbesuche. Ungefähr alle vier Monate sollte das Blut getestet werden. „Nur so kann beurteilt werden, ob sich Bekis Nierenwerte weiter verschlechtern und die Medikamenten angepasst oder umgestellt werden müsse.“ Oder ob sich die Werte verbessern, „was durchaus auch möglich ist“.

