Das hat lange gedauert. Doch jetzt konnte Löwenbergs Bürgermeister, Bernd-Christian Schneck (SPD) mitteilen, dass in Grüneberg 24 zusätzliche Hortplätze angeboten werden können. Diese wurden in der alten Schule Grünebergs eingerichtet. Dafür mussten einige Dinge wie ein Geschirrspüler sowie Mobiliar angeschafft und eine kleine Fluchttreppe angebaut werden. Die Kinder sollten schon viel früher dort betreut werden können, doch die Genehmigungsprozedur zog sich hin.

Als Übergangslösung geplant

„Das war eigentlich als Übergangslösung angedacht, so lange bis der Neubau in Grüneberg fertig ist“, sagte Bernd-Christian Schneck. Der Bedarf an Hortplätzen sei da, sagt Schneck. Denn durch den erhöhten Zuzug von Familien mit Kindern reichen die vorhandenen Kapazitäten bei weitem nicht aus. Durch den Anbau entstehen mindestens 23 weitere Plätze für die Hortbetreuung. Jetzt ist Mitte März. In den Sommerferien soll der Neubau fertig sein und bezogen werden. Mitte Mai 2020 war der Grundstein für den Anbau gelegt worden.

Langes Verfahren

Trotz der Verzögerung wegen der notwendigen Genehmigungen für die Übergangslösung durch das Bauamt Oranienburg (Umnutzung der alten Schule), das Bildungsministerium und das Gesundheitsamt, um nur einige Behörde zu nennen, die beteiligt waren, freut sich Schneck jetzt über das zusätzliche Angebot. „Jetzt kann es bald losgehen.“ Wenn der Anbau fertig ist, wird die alte Schule wieder für andere Grüneberger frei, wie den Chor, die Skatspieler und die Strickfrauen – wenn es Corona zulässt. 2011 war die alte Grüneberger Schule am Dorfanger 61 zum Dorfgemeinschaftshaus mit EU-Mitteln aus- und umgebaut worden.