Landtagsabgeordneter: Herr Wichmann von der CDU verabschiedet sich aus der Politik

Kurzer Rückblick auf das Leben als Politiker: Henryk Wichmann (CDU, links) mit seinen Gästen
MOZ/Matthias HenkeSeine Jahre als Politiker bereue er nicht, sagte Wichmann, aber auch nicht, dass er künftig als Beigeordneter von Landrätin Karina Dörk in seiner Heimat, der Uckermark, für das Soziale zuständig sein werde. „Das war ein Angebot, was ich nicht ablehnen konnte“, so Wichmann, für den diese Woche die Zeit im Parlament nach und nach zu Ende geht. Am Dienstag stand die letzte Sitzung des Petitionsausschusses auf dem Programm, dessen Vorsitzender Wichmann war. Am Donnerstag wird er seine letzte Rede im Plenum des Landtags halten.
In seiner kurzen Ansprache ließ Wichmann seine Erfahrungen mit Ministerialbeamten und Regierungsmitgliedern Revue passieren. Er wolle nun „die andere Seite der Politik“ kennenlernen. Auch familiäre Gründe spielten für den Wechsel des 41–Jährigen, der mit Frau und Kindern in Lychen lebt, von der Politik in die Verwaltung eine Rolle.
Sein bisheriges Wahlkreisbüro am Granseer Kirchplatz werde sein Parteikollege, der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler, übernehmen, mit dem er sich das Domizil seit einigen Jahren teilte, kündigte Henryk Wichmann an. Die Büros in Zehdenick und Templin wurden indes gekündigt.
Auf Henryk Wichmanns freiwerdendes Mandat im Landtag in Potsdam rückt derweil Michael Koch aus dem Havelland nach. Der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU war bislang Leiter des Abgeordnetenbüros von Uwe Feiler im Bundestag in Berlin sowie Referent für den Finanzausschuss. (mhe)