Bürgermeisterwahl Zehdenick 2026: AfD-Kandidat wird Bürgermeister - Liveticker zum Nachlesen

Sie wollen Bürgermeister von Zehdenick werden (von oben links nach unten rechts): Stephan von Hundelshausen (FDP), Dennis Latzke (PdF), Wolf-Gernot Richardt (parteilos) und René Stadtkewitz (AfD)
Wolfgang List/Juliane Reinke/Martin Risken/René StadtkewitzTag der Entscheidung: Am Sonntag (10. Mai) waren in Zehdenick rund 11.300 Wahlberechtigte aufgerufen, einen hauptamtlichen Bürgermeister zu wählen. Vier Männer traten an: Stephan von Hundelshausen (FDP), Dennis Latzke (PdF), Wolf-Gernot Richardt (parteilos) und René Stadtkewitz (AfD).
Es handelte sich um eine vorgezogene Bürgermeisterwahl. Zuletzt war am 25. Januar Amtsinhaber Alexander Kretzschmar (parteilos) abgewählt worden. Lucas Halle (SPD) hatte im Sommer 2024 sein Amt nach gut zwei Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Halles Vorgänger, der parteilose Bert Kronenberg, trat im September 2021 zurück, nachdem die Stadtverordneten seine Abwahl beschlossen hatten.
Jetzt muss Zehdenick also erneut entscheiden. Wir informieren über alles Wichtige zur Wahl und das Ergebnis in einem Live-Ticker.
Neuer Bürgermeister reagiert auf Wahlsieg
Der klare Ausgang der Bürgermeisterwahl in Zehdenick hat AfD-Kandidaten und neuen Bürgermeister René Stadtkewitz überrascht. In einer ersten Stellungnahme, beschreibt er, was er nun angehen will.
An dieser Stelle beenden wir den Liveticker, wüschen Ihnen einen angenehmen Abend und bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit.
SPD Brandenburg reagiert auf AfD-Bürgermeister
Die SPD Brandenburg äußert sich in einem Statement zur Bürgermeisterwahl in Zehdenick. Fraktionschef Björn Lüttmann versucht zu erklären, warum Empörung allein nicht ausreicht.
Kommentar zur Wahl
Erstmals wurde in Brandenburg ein Kandidat der AfD von den Wählern zu einem hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. Hier eine kommentierende Einordung von Reporter Martin Risken.
René Stadtkewitz (AfD) ist neuer Bürgermeister
Das vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl ist da: Demnach holt René Stadtkewitz von der AfD 3411 Stimmen oder 58,4 Prozent und verwies FDP-Herausforderer Stephan von Hundelshausen auf Platz zwei. Dieser erhielt lediglich 1674 Stimmen (28,6 Prozent). Auf Wolf-Gernot Richardt (parteilos) entfielen lediglich 454 Stimmen (7,8 Prozent). Er verwies Dennis Latzke (Partei des Fortschritts) auf den letzten Platz mit 306 Stimmen (5,2 Prozent).
