MOZ+MOZ+Prozess in Neuruppin
: Brüder aus Gransee rächen sich brutal für Graffiti, das Urteil

Zwei Brüder lauern in Gransee ihrem Opfer auf und schlagen es brutal zusammen. Der Grund: Der Mann soll ein Graffiti an ihre Hauswand geschmiert haben. War der Angriff ein versuchter Totschlag?
Von
Roland Becker
Gransee
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Am Landgericht Neuruppin musste sich am Donnerstag (14. März 2024) ein aus Hennigsdorf stammender Mann wegen mehrerer in Oranienburg begangener schwerer Straftaten verantworten. In einem überraschend kurzem Prozess wurde noch am selben Tag das Urteil gefällt.

ARCHIV - 04.09.2018, Brandenburg, Neuruppin: Das Schild weist auf das Landgericht und die Staatsanwaltschaft Neuruppin in der Feldmannstraße hin. (zu dpa "Urteil im Prozess wegen tödlicher Raserfahrt erwartet") Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mit einem Schlagstock sollen zwei Brüder in Gransee einen Mann zusammengeschlagen haben, weil sie vermuteten, dass dieser an die Wand ihres Hauses Grafitti gesprüht hatte. Die Anklage lautet auf versuchten Totschlag. Mit ihrem Plädoyer überrascht die Staatsanwältin im Prozess am Landgericht Neuruppin. (Archivfoto)

Jens Kalaene/dpa