Begonnen haben die Feierlichkeiten mit einer sportlichen Pleite für das Geburtstagskind. Eine Auswahl ehemaliger Häsener Fußballer trat gegen die Traditionself des 1. FC Union Berlin an. Zum Ergebnis nur so viel: Marius Poniewiera gelang der Ehrentreffer für die Häsener. Endstand: 10:1. Das Ergebnis spielte aber keine Rolle.
Freundschaft mit Union
Zwischen Eisern Union und dem HSV gibt es eine lange Freundschaft. Fast bis Mitternacht haben die ehemaligen Profis aus der Hauptstadt die Gastlichkeit im Löwenberger Land genossen. Nicht ohne Stolz erzählt Norbert Ruch davon, dass die Eisernen vom kulinarischen Angebot der Gastgeber sehr angetan waren.
Der Sonnabend stand mit dem zehnten Häsener Sommercup im Zeichen des Sports. Dieses Jahr ging es gleichzeitig um den Pokal des Bürgermeisters. Bernd-Christian Schneck (SPD) durfte die fünf Mannschaften begrüßen, die um die Trophäen kämpfen sollten. In seiner Ansprache äußerte er die Hoffnung, dass das Turnier ohne Verletzungen gespielt werde. Besonders lobte Schneck den ehrenamtlichen Einsatz der Häsener. "Ohne engagierte Menschen sind solche Veranstaltungen nicht möglich", sagte er. "Ich bin stolz auf euch", rief der den vielen Helferinnen und Helfern zu, die zum Gelingen des Fußballfestes beigetragen haben.
Nach seiner Begrüßung ließ sich Schneck eine Grillwurst schmecken, um danach das Turnier kurz zu verlassen. Der Terminkalender hatte für dieses Wochenende auch die Einschulung vorgesehen. Bernd-Christian Schneck war rechtzeitig zur Siegerehrung am Abend zurück auf dem Sportplatz in Häsen, um den Siegerpokal an die Falkenthaler Füchse zu überreichen.
Den zweiten Platz errangen die Gastgeber aus Häsen. Der Löwenberger SV wurde dritter, gefolgt vom SV Fürstenberg und der Mannschaft aus Grüneberg. Gespielt wurde im Modus jeder gegen jeden, jeweils 30 Minuten. Das ergab zehn Partien, also fünf Stunden Fußballgenuss für die Zuschauer, die sich über 15 Tore freuen konnten.
Die Hoffnung des Bürgermeisters erfüllte sich: Es gab keine ernsten Verletzungen, keine Platzverweise und auch keine Zeitstrafen. Zum besten Spieler wurde Kenny Ladewig aus Falkenthal gewählt, die Auszeichnung für den besten Torhüter ging an Henrik Schmidt aus Grüneberg.
Den Besucherinnen und Besuchern wurde neben dem Sport auch reichlich Unterhaltung geboten. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg und einen anspruchsvollen Spielparcours. Für den Kuchen haben die Häsenerinnen gesorgt, die erst gebacken und dann gespendet haben. Am Stand von Karin Kockel, Inge Ernst und vielen anderen war auch immer etwas los. Die Party ging bis nachts um drei Uhr.
"Man gewöhnt sich mit der Zeit daran, mit wenig Schlaf auszukommen", sagt der Vereinsvorsitzende Norbert Ruch, der am nächsten Morgen mit etwa 15 weiteren fleißigen Menschen noch das Aufräumkommando übernommen hat. Für die Häsener war das Wochenende nicht nur sportlich ein voller Erfolg.

Erster großerErfolg 1951


Als SG Häsen wird der SV am 10. Mai 1949 von Heinz Bartel, Heinrich Haase, Bruno Curt, Werner Mischor, Günter Ulrich und Willi Bartel gegründet.

1951 gewinnt die Fußballelf ihr erstes Punktspiel in der Niederbarnim-Liga gegen Ribbeck mit 3:1. red