Unfall in Grieben
: Auto kollidiert an Bahnübergang mit Zug – das ist bislang bekannt

UPDATE: An einem Bahnübergang in Grieben hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Ein Auto kollidierte mit einem Zug. Was bislang bekannt ist.
Von
Burkhard Keeve
Grieben
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Ein schwerer Unfall hat sich in Grieben im Löwenberger Land ereignet. Ein Auto kollidierte an einem Bahnübergang mit einem Zug. Symbolfoto

Stefan Puchner/dpa

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Regionalzug und einem Auto auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Grieben im Löwenberger Land ist hoher Sachschaden entstanden. Bei dem Unfall seien keine Menschen verletzt worden, teilt die Polizeidirektion Nord mit.

Wie die Polizei am Dienstag, 24. Oktober, mitteilt, ist der das Auto nicht von dem Zug erfasst worden, wie es in einer ersten Meldung am Vortag hieß. Vielmehr sei der Wagen, ein Madza, „langsam gegen den Zug gerollt“.

Die ersten Erkenntnisse zum Unfall in Grieben

Das geschah am 23. Oktober gegen 17.15 Uhr am unbeschrankten Bahnübergang im Vielitzer Weg. An diesem Übergang ist es bereits zu anderen Unfällen gekommen. Das Auto wurde von einer 35-jährigen Frau aus dem Landkreis Barnim gesteuert, an Bord waren auch zwei Kinder.

Laut Polizeiangaben habe die Fahrerin angegeben, von ihren Kindern abgelenkt worden zu sein, sodass der Wagen gegen den Zug, der von Rheinsberg nach Löwenberg unterwegs war, stieß. Glück im Unglück: Nur ein paar Sekunden früher oder später wäre es zu einem folgenschwereren Unfall gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, kamen die 15 Bahn-Reisenden des Zuges (Betreiberin ist die Regio Infra Nord-Ost) „mit dem Schrecken davon“. Der Zug blieb zwar fahrtüchtig, doch die Fahrgäste seien durch den Bahnbetreiber auf anderem Weg an ihre Zielorte gebracht worden. Der Madza war hingegen nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Auf rund 10.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt.