Es war ein kleines Jubiläum: Zum 25. Mal lud Fürstenberg zum Wasserfest ein. Die Laune in der Stadt an der Havel hätte nicht besser sein können. Corona machte in diesem Jahr keinen Strich durch die Rechnung, und auch geschwitzt werden musste nicht. Das Wetter hatte ein Einsehen und verschonte Fürstenberg mit Temperaturen jenseits der 30 Grad. Zur Eröffnung am Sonnabend war sogar Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange in die Havelstadt gekommen.
Einer der Höhepunkte war natürlich wieder die Spaßbootregatta auf dem Schwedtsee. Vom Ufer am Stadtpark und von vielen anderen günstigen Stellen aus ließ sich ein großes Publikum von der Vielfalt an Ideen begeistern.
Spaßbootregatta auf dem Schwedtsee
Spaßbootregatta auf dem Schwedtsee
© Foto: Marco Winkler
Auffällig in diesem Jahr: Die Regatta war durchaus politisch. Die Besitzer mehrerer Boote nahmen thematisch Bezug auf die aktuelle Weltlage.
Politik auf dem Wasser: Die Linksjugend Solid beteiligte sich am der Regatta.
Politik auf dem Wasser: Die Linksjugend Solid beteiligte sich am der Regatta.
© Foto: Marco Winkler
Im Mittelpunkt stand dabei der Krieg in der Ukraine. Solidarität mit dem von Russland überfallenen Land zeigte sich auch auf der Bühne, auf der eine blau-gelbe Fahne wehte.
Bunt, bunter, am buntesten: die Spaßbootregatta auf dem Schwedtsee
Bunt, bunter, am buntesten: die Spaßbootregatta auf dem Schwedtsee
© Foto: Marco Winkler
Ob Schlager oder Rock‘n‘Roll - das Publikum ließ sich in jeglicher Hinsicht begeistern und auch zu manchem Tänzchen hinreißen.
Rock'n'Roll im Blut: Die Jukeboys um Sänger Olaf Hasenpusch heizten dem Publikum mit Hits der 50er- und 60er-Jahre ein.
Rock'n'Roll im Blut: Die Jukeboys um Sänger Olaf Hasenpusch heizten dem Publikum mit Hits der 50er- und 60er-Jahre ein.
© Foto: Matthias Henke
Am Abend erstrahlte der Himmel über dem Festgelände in bunten Farben. Das Feuerwerk wurde zum Höhepunkt des Sonnabends.
Und alle machen mit: Der Christian, bekannt aus dem Kinderkanal, hatte unter den jungen Festbesuchern viele Fans, die er nicht lange bitten musste, wenn es darum ging, einen Tanz einzuüben.
Und alle machen mit: Der Christian, bekannt aus dem Kinderkanal, hatte unter den jungen Festbesuchern viele Fans, die er nicht lange bitten musste, wenn es darum ging, einen Tanz einzuüben.
© Foto: Matthias Henke
Gemeinsam mit dem Wasserfest konnte auch wieder das Schützenfest gefeiert werden. Aufs Siegertreppchen des Schützenkönigs stiegen Silvio Gohlke, Ralf Jochim und Dietmar Selle. Die Reihenfolge bei den Schützenköniginnen führt Kathrin Günther vor Birgit Pinnow und Sylvia Gohlke an.
Lautstark: Angeführt vom Fanfarenzug Neustrelitz führte der Schützenumzug am Vormittag durch die Fürstenberger Innenstadt.
Lautstark: Angeführt vom Fanfarenzug Neustrelitz führte der Schützenumzug am Vormittag durch die Fürstenberger Innenstadt.
© Foto: Matthias Henke
Den Titel der Jugendkönigin erschoss sich Marian Augstein, gefolgt von Antonia Jochim und Erik Bunke. Rudi Eichelmann errang den Titel des Volkskönigs und verwies Thomas Hirscha sowie Bernd Walcynski auf die Plätze. Beim Volksjugendkönig ergab sich diese Reihenfolge: Lukas Höhland vor Theodor Fenske und Maro Albrecht. Den Wettbewerb der Bogeschützen gewann Stefan Kähler vor Manfred Peters und Burkhard Senkpiel.
Ins Schwarze getroffen: Silvio Gohlke (mit Pokal) heißt der neue Fürstenberger Schützenkönig. Sein Kronprinz ist Ralf Jochim (rechts daneben). Platz drei ging an Dietmar Selle (links). Dieser Wettbewerb war im Gegensatz zum Volkskönig bereits im Vorfeld ausgeschossen worden.
Ins Schwarze getroffen: Silvio Gohlke (mit Pokal) heißt der neue Fürstenberger Schützenkönig. Sein Kronprinz ist Ralf Jochim (rechts daneben). Platz drei ging an Dietmar Selle (links). Dieser Wettbewerb war im Gegensatz zum Volkskönig bereits im Vorfeld ausgeschossen worden.
© Foto: Matthias Henke