Volksfest
: Tausende Besucher beim Pferdemarkt

Die Dorfstraße in Gutengermendorf verwandelte sich in eine anderthalb Kilometer lange Flaniermeile, auf der es viel zu sehen gab.
Von
Wolfgang Gumprich
Gutengermendorf
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  • Tradition trifft Kommerz: Während auf dem Dorfanger vor allem die Pferde im Mittelpunkt standen, ging es rundherum bunter zu. Vor allem die Kinder kamen auf ihre Kosten.

    Tradition trifft Kommerz: Während auf dem Dorfanger vor allem die Pferde im Mittelpunkt standen, ging es rundherum bunter zu. Vor allem die Kinder kamen auf ihre Kosten.

    Wolfgang Gumprich
  • Sehen und gesehen werden: Die Gutengermendorfer Dorfstraße verwandelte sich am Sonnabend in eine rund anderthalb Kilometer lange Flaniermeile.

    Sehen und gesehen werden: Die Gutengermendorfer Dorfstraße verwandelte sich am Sonnabend in eine rund anderthalb Kilometer lange Flaniermeile.

    Wolfgang Gumprich
  • Streicheln erlaubt: Auf dem Dorfanger standen die Lieblinge der Kinder im Mittelpunkt des Interesses.

    Streicheln erlaubt: Auf dem Dorfanger standen die Lieblinge der Kinder im Mittelpunkt des Interesses.

    Wolfgang Gumprich
  • Ehrenrunde gedreht: Sehr begehrt war vor allem bei den Kindern das Reiten rund um die Pferdekoppel.

    Ehrenrunde gedreht: Sehr begehrt war vor allem bei den Kindern das Reiten rund um die Pferdekoppel.

    Wolfgang Gumprich
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Pferdekoppel auf dem Anger

Und so war es am vergangenen Sonnabend wieder einmal soweit: Der Pferde- und Hobbymarkt lockte zum bereits 19. Mal sehr viele Besucher aus nah und fern an. Auf dem Dorfanger hatten die Organisatoren von der Ponyfarm Gutengermendorf das eigentliche Herzstück des Marktes aufgebaut. Eine mit Strohballen umrahmte Koppel, auf der mehr als zehn Pferde standen, die wie magisch die Mädchen zum Streicheln und Füttern anzogen. Ein „Oh, wie süß!“ entlockten vier Chihuahuas, die eben erst von der Mutter getrennt wurden. Sie dösten vom Stroh bedeckt, oder tapsten in ihren Käfigen anmutig hin und her. Weiter gab es Ziegen und Hühner zum Verkauf. Im hinteren Teil des Marktes boten Händler Ersatzteile für Motorräder und Mopeds an. Ersatzreifen für Fahrräder gab es in Hülle und Fülle, ebenso Zaumzeug für Pferde.

Ein polnischer Händler bot selbst geflochtene Körbe in allen Formen und Größen an. Verhungern und verdursten musste niemand, die evangelische Kirchengemeinde stellte ihre Räumlichkeiten für ein Café zu Verfügung. Ein wenig überraschend für einige Besucher war der Imbiss, der unter anderem Gerichte mit Pferdefleisch offerierte.

Manche reisen früher ab

Der Pferde- und Hobbymarkt präsentierte sich von morgens bis zum späten Nachmittag als ein bunter Markt. Unverständlich blieb für viele Besucher allerdings, dass manche Händler ihre Waren wegräumten, bevor das offizielle Ende des Marktes anstand.

Tradition der Pferdemärkte

Der Hobby- und Pferdemarkt präsentierte sich auch in diesem Jahr wieder als ein Markt, wie er in vielen Regionen Deutschlands zum Ende der Erntezeit, vor dem Winterbeginn üblich ist und seit Jahrhunderten stattfindet. Dort versorgten sich die Bauern mit all den Dingen, die sie zur Reparatur auf den Höfen benötigten, dort feilschten sie um das Schwein, das den Winter über gemästet wurde.

An diese Tradition knüpft die Veranstaltung in Gutengermendorf an. Mitte Oktober lockt sie Tausende in das Dorf im Löwenberger Land. ⇥wg