Volleyball
: Die Festung bröckelt

Auch das zweite Heimspiel hat Lindow-Gransee verloren. Einst prallten die Gegner noch reihenweise ab am grün-weißen Bollwerk.
Von
Gunnar Reblin
Gransee
Jetzt in der App anhören

Selten so frei zum Abschluss gekommen: Lindow-Gransee (hier mit Piotr Adamowicz) hatte einen schweren Stand gegen TuS Mondorf und holte im Heimspiel nur einen Zähler.

Gunnar Reblin

Es knirschte gewaltig im Spiel der Lindow-Granseer. Im ersten Satz zerrte der Gast in der Crunchtime vom zuvor erspielten Fünf-Punkt-Polster. Das Team von Trainer Anastasios Vlasakidis wirkte extrem fokussiert, spielte gradlinig. Lindows Coach Schwarz musste wechseln: es traf Paul Boock und Ole Schwarmann.

Im dritten Satz kamen die Gastgeber erst richtig ins Match, eine durchgehende Führung (10:6, 21:14) beruhigte Spiel und Nerven. 25:17, 25:18: Lindow-Gransee riss seine Fans noch einmal mit. Im Tiebreak war der Aufsteiger Mondorf jedoch wieder am Zug: 3:0, 7:2. Ernüchterung machte sich breit. Schließlich ging der fünfte Durchgang mit 15:12 an die Gäste.

Vielleicht spukte den Lindow-Granseern doch schon der Pokalkracher gegen Neustrelitz am kommenden Sonntag im Kopf rum.

Lindow-Gransee: Schlag, Pomerenke, Stadie, Binder, Kapusniak, Hafemann, Adamowicz, Galiao, Schwarmann, Boock, Göbert