Volleyball: Lindow-Gransee ist schon Vizemeister

Am Doppelblock vorbei: Robin Hafemann fand die Lücke, um den Ball an Konstantin Rode und Josef Günther ins Feld zu wuchten. Lindow-Gransee setzte sich mit 3:1 durch.
Matthias HaackAuch, dass die Gäste einen Satz holten, war zu ahnen. Aber dass beide Teams einen derartigen Krimi aufs Parkett legen würden eher nicht. Endlose und zugleich grandiose Aktionen boten beide Mannschaften. Vor allem in der Feldabwehr bestachen die Hansestädter – und auch Lindow-Gransee. Allen voran fischte Libero Martin Pomerenke beinahe alles vor der Bodenberührung weg. Gästecoach Jozef Janosik nominierte den Lindower nicht nur zum Wertvollsten Spieler. Auch merkte der Pole an, dass Pomerenke der beste Spieler der gesamten Liga sei.
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25:21, 25:23, 19:25, und 25:21 hieß es nach 117 Minuten Spannung und Dramatik pur. 270 Zuschauern waren begeistert von den langen Ballwechseln. Lindow-Gransee bleibt mit dem Erfolg in eigener Halle ungeschlagen. Nur noch Delbrück könnte diese Serie am letzten Spieltag (13. April, 19.30 Uhr) durchbrechen und damit auch die sensationelle Bilanz vom scheidenden Trainer trüben. Warum Jan-Philipp Marks gehen wird, darüber spricht er im Interview in einer der nächsten Ausgaben.(maha)
Lindow-Gransee: Schwerin, Binder, Nicolas Marks, Galiao, Hebling, Hafemann, Pomerenke (Schlag, Weber)
Warnemünde: Günther, Mehlberg, Rode, Krabel, Adamowicz, Schröder, Kowalkowski (Ernst, Förster)
