Kreuz Oranienburg: Diese Sperrungen kommen auf Autofahrer während Sanierung zu

Am A10-Kreuz Oranienburg müssen Fahrbahnen und Überfahrten im August saniert werden. Deshalb kann in bestimmte Richtungen nicht gefahren werden.
Jürgen LiebezeitFast drei Wochen lang ist im August das Autobahndreieck Kreuz Oranienburg auf dem nördlichen Berliner Ring (A10) wegen Bauarbeiten nur eingeschränkt nutzbar. Die Projektgesellschaft Havellandautobahn GmbH muss Überfahrten und Standstreifen sanieren.
Die Bauarbeiten beginnen am 5. August, einem Montag, und werden voraussichtlich am 21. August abgeschlossen. Konkret geht es um die Erneuerung der Asphaltdeckschicht und der Markierung. Die schadhaften Stellen gehören noch zum Altbestand des Dreiecks. Sie konnten beim Ausbau der A10 noch nicht berücksichtigt werden.
Verschiedene Richtungen sind betroffen
Während der Maßnahme kommt es nach Angaben von Projektsprecher Steffen Schütz zu Sperrungen folgender Überfahrten und Nebenfahrbahnen im Kreuz Oranienburg:
- A10 aus Richtung Prenzlau kommend auf die A111 Richtung Berlin und B96, Richtung Oranienburg
- A10 aus Richtung Hamburg kommend auf die B96, Richtung Oranienburg
- B96 aus Richtung Oranienburg auf die A10, Richtung Prenzlau und Hamburg
- A111 aus Berlin kommend auf die A10, Richtung Prenzlau

Das Kreuz Oranienburg aus der Drohnenperspektive: In den Jahren 2018 und 2019 wurde dieser wichtige Verkehrsknotenpunkt ausgebaut. Damals wurden aber nicht alle Überfahrten und Standstreifen saniert. Das wird nun nachgeholt.
Ingo PahlUmleitungen sind ausgeschildert. Die durchgehenden Hauptfahrbahnen der A10 und der A111 sowie die Verbindung der A10 (Dreieck Pankow) und der A111 (Berlin-Reinickendorf) von und nach Hamburg sind von der Maßnahme nicht betroffen, heißt es in der Mitteilung der Projektgesellschaft weiter.
Einschränkungen auch in Birkenwerder
Aufgrund von Arbeiten zur Kanaluntersuchung durch die Projektgesellschaft Havellandautobahn kommt es noch bis zum 2. August im Bereich der Autobahnanschlussstelle Birkenwerder (B97/L20) ebenfalls zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Der nördliche Berliner Ring und die A24 gehören zu den meistbefahrenen Strecken der Hauptstadtregion und wurde von 2018 bis Ende 2022 modernisiert. Die A10 wurde zwischen den Dreiecken Pankow und Havelland auf fast 30 Kilometern sechsspurig ausgebaut.
Der vierspurige, ebenfalls gut 30 Kilometer lange Abschnitt der A24 zwischen Neuruppin und Kremmen wurde komplett erneuert, wobei die Seitenstreifen verbreitert wurden, um Teilabschnitte im Bedarfsfall je nach Verkehrsaufkommen temporär für den Verkehr freizugeben. Die Anlage ging zum Start der Ferien in Betrieb. Das Dreieck Havelland wurde bereits 2014 ausgebaut.

