Baustelle in Hennigsdorf: Neue Einschränkungen beim Bau der Havelbrücke

An der Baustelle für die Behelfsbrücke über die Havel in Hennigsdorf werden jetzt die Rampen asphaltiert. Dafür kommt es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Roland Becker- Hennigsdorf: Beim Bau der Behelfsbrücke über die Havel kommt es zu Einschränkungen.
- Von 22 bis 5 Uhr wird eine Spur gesperrt – die verbleibende Spur ist 3,25 Meter breit.
- Eine Baustellenampel ist nicht vorgesehen, Schilder sollen die Vorfahrt regeln.
- Grund sind Asphaltarbeiten an den Rampen und der Anschluss an die Ruppiner Straße.
- Termin für den Verschub der Behelfsbrücke bleibt offen, da ein Schwimmponton fehlt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Noch immer gibt es kein Datum dafür, wann die Behelfsbrücke vom Festplatz an der Ruppiner Straße in Hennigsdorf über diese Straße an ihren eigentlichen Platz auf der Havel verschoben werden kann. Doch in Vorbereitung dieser Aktion kommt es nun zu Verkehrseinschränkungen.
Die beginnen laut Hennigsdorfs Stadtsprecherin Andrea Linne bereits am Montag, 5. Oktober, und reichen bis voraussichtlich Freitag, 16. Oktober. Die gute Nachricht für Pendler: Die wenigsten werden von den Einschränkungen betroffen sein.
Anders sieht das für jene aus, die sehr spät von der Arbeit kommen oder früh unterwegs sind. Von jeweils 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages wird im Baustellenbereich eine der beiden Spuren gesperrt. Für den Verkehr verbleibt noch eine 3,25 Meter breite Fahrspur.
Halbseitige Sperrung soll ohne Ampel funktionieren
Auf Nachfrage im Rathaus hieß es, dass keine Regelung per Baustellenampel vorgesehen ist. Zu vermuten sei, dass Verkehrsschilder aufgestellt werden, die klären, aus welcher Richtung Vorrang beim Passieren der Baustelle gewährt wird.
Die Einschränkungen sind nötig, um den Asphalt auf die Rampe aufzubringen, die zur künftigen Behelfsbrücke führt. Außerdem muss die Verbindung zur Ruppiner Straße hergestellt werden.
Die Bauarbeiten haben sich auch in diesem Jahr immer wieder verzögert. So sollten auch die Rampen längst fertig sein. Noch im Frühjahr hieß es, dass die Behelfsbrücke in einer Nachaktion voraussichtlich im August über die Havel geschoben werden kann.
Ende August hieß es vonseiten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts, dass ein dafür dringend benötigter Schwimmponton vorerst nicht auf dem Wasserweg nach Hennigsdorf transportiert werden kann. Grund dafür war das extreme Niedrigwasser im Rhein. Der Ponton hing deshalb auf dem Rhein im französischen Straßburg nahe der Grenze zu Deutschland fest.
Da auf dem Rhein noch immer Niedrigwasser herrscht und der Schiffsverkehr weiterhin fast vollständig eingestellt ist, sei derzeit nicht abzusehen, wann der Ponton in Hennigsdorf eintrifft. Ein Termin für den Einhub der Behelfsbrücke steht daher noch nicht fest.

