Theoretisch könnte die Saison sofort starten. "Unsere bei der REG beschäftigten Bademeister und die akquirierten Saisonkräfte warten auf den Startschuss", weiß Kühne. Auch für die Gastronomie wurde eine Lösung gefunden. Die Ausschreibung, an der sich fünf Bieter beteiligten, hat die in Altlandsberg ansässige Firma Bergmann Eventgastronomie gewonnen. Arnold Bergmann, dessen Firma seit über 20 Jahren im Geschäft ist, bestreitet unter anderem die Gastronomie für den Capital Beach am Berliner Hauptbahnhof, ist für Speis und Trank der Winterzauberwelt am Potsdamer Platz sowie für Weihnachtsmarkt und Oktoberfest auf dem Alexanderplatz verantwortlich.
Alles über das Coronavirus und seine Folgen für Brandenburg und Berlin in  unserem Coronablog.
Auch er geht davon aus, "dass vor Juni kaum mit einer Eröffnung zu rechnen ist. Wir stehen aber Gewehr bei Fuß". In zwei Wochen will er zumindest schon alles herrichten. Angeboten werden sollen typische Sattmacher: von Schnitzel über Currywurst bis zum Baguette. Gespeist wird in exotischem Ambiente. "Herr Bergmann wird Palmen mitbringen", freut sich Kühne.
Mit dem Tanz unter Palmen wird es aber vorerst nichts. Bergmann sollte auch zwei Beachpartys organisieren. Für die zweite Fete sieht er noch Chancen, diese auf September zu verschieben. Bands und DJs zu organisieren "geht rucki zucki", meint er.
Der Vertrag geht eigentlich über vier Jahre. Nach der ersten Saison wollen beide Seiten ein Resümee ziehen. "Wir haben uns dann in der Praxis beschnuppert, ob wir zusammenpassen", beschreibt Kühne den Weg zur Entscheidung für eine längere Zusammenarbeit. Die mobile Versorgungsvariante soll allerdings nicht endlos sein. Die einstige Seeperle – ein Strandrestaurant, das es schon in den 1980er-Jahren gab – ist offensichtlich nicht ganz so marode, wie einst gedacht. "Die Ideen sind noch nicht spruchreif. Aber es gibt Überlegungen für eine Rekonstruktion", sagt Kühne. Auf jeden Fall müsse das undichte Dach erneuert werden. Im Inneren sei an eine moderne Selbstbedienungs-Gastronomie gedacht. "Das hängt aber alles vom Geld ab", verweist der REG-Chef auf die Stadtpolitik, die eine solche Entscheidung treffen müsse.