Was im vorigen Jahr unmöglich war, kann diesmal wieder stattfinden: der Martinsumzug in Hennigsdorf. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, laden die evangelische und die katholische Kirchengemeinde dazu gemeinsam ein.
Der Lampionumzug startet am Donnerstag, 11 November, um 17 Uhr an der katholischen Kirche am Kolpingplatz in Hennigsdorf. Zuvor wird dort die Geschichte des Heiligen Martins erzählt.

Tour durch Kitas und Horte

Rathaussprecherin Andrea Linne weist darauf hin, dass die aktuellen Hygieneregeln zu beachten sind. Dazu zählen vor allem das Einhalten des Abstands und das Tragen einer Maske.
Die Legende vom Bischof Martin von Tours, der im 11. Jahrhundert den Armen half, soll sich in Hennigsdorf nicht nur im Lampionumzug widerspiegeln. Schon ab Mittwoch dieser Woche werden Sozialarbeitende des Gemeinschaftszentrums Conradsberg durch Kitas und Horts tingeln, um dort die „Legende vom Heiligen Martin“ als Erzähltheater aufzuführen.

Spielzeug und Hygieneartikel für Geflüchtete

Fachdienstleiterin Jennifer Burczyk, zuständig für Familie, Jugend und Integration, erläutert das Ziel: „Wir wollen auch in diesem Jahr daran erinnern, dass wir das, was wir haben, mit den Menschen teilen, die in Not sind.“

Hennigsdorf

Um das praktizieren zu können, werden in den Kitas, Horten, in den Kirchen sowie in der Stadtbibliothek und in der Stadtinfo Spielzeug und Hygieneartikel für Kinder und Jugendliche gesammelt, die derzeit in der Erstaufnahmestelle für Geflüchtete in Eisenhüttenstadt leben und die von Belarus aus nach Deutschland gekommen sind. Laut Linne werden die Spenden von den Mitarbeitenden des Gemeinschaftszentrums verpackt und direkt nach Eisenhüttenstadt gebracht.

Spenden für Weihnachtspakete

Eine weitere Aktion hat in Hennigsdorf bereits einen großen Bekanntheitsgrad: „Weihnachten im Schuhkarton“. Der örtliche Organisator Thomas Lätsch nimmt solche Päckchen für Kinder in armen Ländern bis zum 15. November in der Stauffenbergstraße 44 an.
Wer sich über die Aktion zuvor informieren möchte, kann dies unter www.die-samariter.org. tun. Dort gibt es auch Tipps, was verschenkt werden kann, worauf verzichtet werden soll und wie das Weihnachtspäckchen korrekt gepackt wird. red