Festnahme
: Viele offene Fragen nach einer Polizeikontrolle in Hennigsdorf

Die Beamten stoppen einen Autofahrer, der seine Identität nicht nachweisen kann. Der Verdacht: illegaler Aufenthalt.
Von
Stefan Zwahr
Hennigsdorf
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Eine Polizeikontrolle in Hennigsdorf beschäftigt die Beamten.

Sebastian Willnow/dpa

Gleich in mehrfacher Hinsicht wurde ein Mann in der Nacht zu Freitag bei einer Polizeikontrolle in Hennigsdorf auffällig.

Platztausch mit Beifahrer misslang

Auf Höhe der Escobar wurde gegen 1:30 Uhr ein Renault mit Berliner Kennzeichen festgestellt und von der Polizei angehalten. Unmittelbar vor der Kontrolle versuchten der Fahrer und seine 43–jährige Begleitung, die Plätze zu tauschen. Das misslang.

Keine Personaldokumente

Der Fahrer führte keine Personaldokumente mit sich, konnte lediglich eine Krankenkassenkarte mit Personalien vorlegen. Offensichtlich handelte es sich jedoch nicht um seine eigene, heißt es von der Polizei. Angaben zu seinen Personalien macht der Mann nicht. „Auch über seine Fingerabdrücke konnte er im polizeilichen Auskunftssystem nicht identifiziert werden.“

Vernehmung mit Dolmetscher

Die Person wurde aufgrund des Verdachts des illegalen Aufenthaltes vorläufig festgenommen. Er wird im Laufe des Tages im Beisein eines Dolmetschers vernommen. Dann werden weitere Maßnahmen veranlasst.

Eine Anzeige wegen Verdacht des illegalen Aufenthaltes und Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde aufgenommen.