GDL-Streik und S-Bahn
: So fahren die S1 und S25 von Hennigsdorf und Oranienburg

Während des Streiks der GdL wird es für die S-Bahn-Linien S1 und S25 von Hennigsdorf und Oranienburg wieder einen Notfahrplan geben. So kommt man nach Berlin und wieder zurück.
Von
Roland Becker
Hennigsdorf
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Wer am Dienstag, 12. Februar 2024, mit der S-Bahn fahren will, sollte Gedulde mitbringen. Zwar werden Hennigsdorf und Oranienburg nicht gänzlich vom S-Bahn-Netz abgehängt. Doch die Bahnen verkehren nur auf Teilstrecken und wesentlich seltener.

Lukas Schulze/dpa

Während der ersten vier Streiks der GdL hatte die S-Bahn Berlin GmbH als Tochter der Deutschen Bahn die S-Bahn-Linien im Norden bei ihrem Notfahrplan sträflich vernachlässigt. So gab es zum Beispiel auf der S25 lediglich einen Busverkehr von Hennigsdorf bis Tegel. Beim fünften Streik, der vom 7. zum 8. März 2024 stattfand, hatte die Deutsche Bahn erstmals einen Notfahrplan aufgelegt, der auch Verbindungen vom und in den Norden anbot.

Damit wurde auf Kritik vieler Fahrgäste der S1, S2 und S25 reagiert. Auch beim Streik am Dienstag (12. März) will die S-Bahn dieses Angebot erneut unterbreiten.

S1 und S25 verkehren bis Nordbahnhof

Laut eines S-Bahn-Sprechers wird die S25 zwischen Hennigsdorf und Nordbahnhof verkehren. Auf der S1 gibt es völlig unabhängig vom Streik ohnehin wegen Bauarbeiten einen Schienenersatzverkehr, der zwischen Oranienburg und Birkenwerder verkehrt. Von dort aus fährt die S1 während des 24-stündigen Streiks ebenfalls bis Nordbahnhof.

Auf beiden Linien handelt es sich um einen 60-Minuten-Takt. Von Hennigsdorf aus fahren die Züge jede Stunde zur Minute 28 ab, von Nordbahnhof startet die stündliche Fahrt jeweils zur Minute 37. Von Birkenwerder fährt die S1 jeweils zur vollen Stunde ab. Von Nordbahnhof nach Birkenwerder startet die S-Bahn jede Stunde zur Minute 54.

Der S-Bahn-Sprecher empfiehlt alle Fahrgästen, sich kurz vor ihrer Fahrt nochmals auf den bekannten Apps darüber zu informieren, ob der Notfahrplan auch eingehalten wird. Keinen Ersatzverkehr gibt es im Übrigen für die S8.

Die Deutsche Bahn will den nächsten Arbeitskampf der Lokführergewerkschaft GDL derweil juristisch verhindern.

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