Klimaschutz: Hennigsdorfs innovativer Speicher fürs Fernwärmenetz
Am Hennigsdorfer Busbahnhof wird in einem Speicher künftig alternativ erzeugter Überschuss-Strom verarbeitet.

Die Baugrube für den Speicher ist bereits am Entstehen.
Roland BeckerDas am Mittwoch vorgestellte Projekt – die Bauarbeiten haben bereits begonnen – ist der erste von drei Bausteinen, mit denen die Stadtwerke ihre Wärmeproduktion komplett auf alternative Energiequellen umstellen wollen. In spätestens drei Jahren soll ein zweiter Speicher auf der ehemaligen Schlackehalde des Stahlwerks entstehen. Geplant ist an diesem Standort, dass bei Riva entstehende industrielle Abwärme zur Wärmeproduktion genutzt wird. Außerdem plant der kommunale Energieversorger, etwa Mitte der 2020er Jahre auf insgesamt 23 000 Quadratmetern – das entspricht etwa drei Fußballfeldern – Solarkollektoren aufzustellen. Eine dafür vorgesehene Fläche ist die am Biomasse-Heizkraftwerk.
