Nach Großbrand:
: Hennigsdorfer OSZ organisiert Unterricht im Schichtbetrieb

Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer am Silvestertag im Hennigsdorfer Oberstufenzentrum durch Pyrotechnik ausgelöst wurde.
Von
Roland Becker
Hennigsdorf
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Noch ist nicht geklärt, wie stark der Gebäudetrakt durch das Feuer beschädigt wurde.

Kreisverwaltung

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Die polizeilichen Ermittlungen der Tatortgruppe des Landeskriminalamts, die Donnerstagmittag abgeschlossen wurden, haben ergeben, dass Pyrotechnik das Feuer ausgelöst hat. Ermittelt wird gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Nach der Freigabe des Brandorts kann heute mit den ersten Sicherungsarbeiten begonnen werden. Eigentlich stand die Tischlerei Thiede aus Bötzow schon am Donnerstag bereit, die Dachkonstruktion des betroffenen Gebäudes B zu sichern und die Fenster zu vernageln. Allerdings konnte in der Kürze der Zeit kein Autokran besorgt werden, mit dem das Material aufs Dach gehoben werden muss. Dieser wird heute Vormittag eintreffen.

Laut Gatzke dürfte es den gesamten Januar über dauern, ehe das gesamte Ausmaß der Schäden und der Sanierungsarbeiten bekannt sein wird. Vorrangig gehe es jetzt erstmal darum, „die Räume schnellstmöglich trocken zu bekommen“, so Gatzke. Darüber hinaus müssen Statiker prüfen, wie stark die Stahlbetonträger in Mitleidenschaft gezogen wurden. Davon wird das Ausmaß der Reparaturarbeiten abhängen.

Für die nächsten Tage wurde der Wachschutz am OSZ verstärkt. Damit soll verhinert werden, dass sich jemand über das Dach Zugang zum Gebäude verschaffen kann.