Insgesamt vier Anzeigen hat ein junger Fahrer am Mittwoch in Hennigsdorf nach einer Polizeikontrolle kassiert. Polizeibeamte hielten den Ford-Fahrer gegen 14.45 Uhr in der Karl-Marx-Straße an. Bei der Prüfung des amtlichen Berliner Fahrzeug-Kennzeichens stellte sich heraus, dass dieses von der Polizei Berlin als gestohlen zur Fahndung ausgeschrieben war.

Weil er sich nicht ausweisen wollte, wurde er durchsucht

Der 23-jährige Fahrer wollte sich außerdem nicht ausweisen. Daraufhin wurde er zur Identitätsfeststellung durchsucht, berichtet die Polizei. Beim Leeren seiner Taschen wurden fanden die Beamten mehrere Tütchen mit Betäubungsmitteln und Bargeld „in szenetypischer Stückelung“, so die Formulierung der Polizei.

Positiv auf Amphetamine getestet

Weiterfahren durfte er aber sowieso nicht. Einen Führerschein konnte der junge Mann ebenfalls nicht vorweisen, und er erklärte auch, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sei. Beim Drogenschnelltest wurde der Mann darüber hinaus noch positiv auf Amphetamine getestet. Die Polizei fertigte folgende Anzeigen: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis.