Sperrung in Spandau: Schönwalder Straße in Berlin gesperrt – das sind die Folgen

Ab Ende Februar 2024 ist die Schönwalder Straße halbseitig gesperrt. Die Bauarbeiten betreffen sowohl Pendler, Anwohner als auch verschiedene Buslinien.
Sebastian Kahnert/dpaPendler, Anwohner und die Fahrgäste mehrerer Buslinien nach Hakenfelde müssen sich ab sofort auf längere Fahrzeiten einstellen. Die Schönwalder Straße als eine wichtige Zufahrtsstraße aus Schönwalde und dem nördlichen Spandau Richtung Altstadt und umgekehrt, wird teilweise gesperrt. Grund dafür sind Asphaltarbeiten.
„Die Schönwalder Straße erhält voraussichtlich ab dem 26. Februar 2024 eine neue Asphaltbefestigung“, teilte das Bezirksamt Spandau erst an dem Tag mit, als die Arbeiten bereits beginnen sollten. Konkret geht es um einen 140 Meter langen Abschnitt zwischen Neuendorfer Straße und der Kreuzung Bismarckplatz/Müllerstraße. Eine Vollsperrung ist nicht geplant.
Teilsperrung und Umlenkung
Allerding wird die Straße halbseitig gesperrt. Der Verkehr aus dem Zentrum von Spandau kommend, also nach Schönwalde, Hakenfelde und dem Spandauer Forst, wird weiter so verlaufen wie bisher. Der Verkehr stadteinwärts wird dementsprechend über die Groener- sowie die Bismarkstraße umgelenkt. Beide Straßen sind für die gesamte Bauzeit Einbahnstraßen.
Die Umleitung betrifft auch die Buslinien M45, 134 und 671. Während der Bauzeit wird die Bushaltestelle Wröhmännerpark verlegt. Die Ersatzhaltestelle befindet sich auf der Neuendorfer Straße zwischen Bismarckstraße und Falkenseer Platz. Damit Busse und Lkw die Umleitung nutzen könne, gelten in den beiden Straßen umfangreiche Halteverbote.
Rissige Fahrbahn und Schlaglöcher
Die Asphaltarbeiten seien nötig, da der Abschnitt schon großflächige Risse und Ausbrüche zeigt, teilt das Bezirksamt mit und fügt hinzu: „Teilweise ist das alte Pflaster bereits sichtbar“. Unter der jetzigen Asphaltdecke sei teilweise noch das alte Kopfsteinpflaster vorhanden, das den heutigen Anforderungen an den Verkehr nicht mehr genüge. „Um Havarien und Verkehrsgefährdungen zu vermeiden, wird nun die vorhandene Fahrbahnbefestigung ausgebaut und anschließend ein neuer Konstruktionsaufbau der Fahrbahn hergestellt.“
Insgesamt wird der Bau der neuen Fahrbahn dem Bezirksamt rund 190.000 Euro kosten. Ende März sollen die Bauarbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.


