Stadtautobahn A100 Berlin: Alles Wichtige zur Sperrung der Ringbahnbrücke

Die Ringbahnbrücke der A100 im Westen Berlins ist seit Mittwochabend (19.03.) aus Sicherheitsgründen in nördlicher Richtung voll gesperrt. Im Berufsverkehr stehen am Morgen des 20.03.2025 Autos in Richtung der gesperrten Brücke an der Messe im Stau.
Sebastian Gollnow/dpa- Ringbahnbrücke der A100 seit 19. März gesperrt, starke Verkehrsbeeinträchtigungen in Berlin.
- Polizei warnt vor Staus auf Umfahrungsstrecken und Schleichwegen.
- BVG-Streik: Alle U-Bahnen, Straßenbahnen und die meisten Busse fallen bis 21. März aus.
- Vollsperrung wegen starkem Riss in tragendem Bauteil.
- Lösungen werden am 20. März in Pressekonferenz vorgestellt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Ringbahnbrücke auf der Berliner Stadtautobahn A100 ist seit Mittwochabend (19. März) voll gesperrt. Nun sollen am Donnerstagmittag in einer Pressekonferenz von Stadt und Autobahn GmbH voraussichtlich Lösungen für den Ausfall sowie die schweren Auswirkungen auf den Berliner Verkehr vorgestellt werden. Alles Wichtige dazu und wie die Lage auf der A100 aktuell ist.
Ringbahnbrücke Berliner Stadtautobahn A100: Verkehrschaos hat begonnen
Der Verkehr in Berlin ist am Morgen des 20. März 2025 stark durch die Sperrung der Ringbahnbrücke auf der A100 beeinträchtigt. Aktuellen Informationen der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) zufolge müssen die Menschen am Dreieck Funkturm Richtung Norden mehr als eine halbe Stunde mehr einplanen. Doch die Lage scheint sich weiter zuzuspitzen, wie es weiter hieß. Auch die Umfahrungsstrecken vom Messedamm über die Königin-Elisabeth-Straße sowie über den Spandauer Damm stadtein- sowie auswärts sind ähnlich stark belastet.

Screenshot von Google Maps: Viel rot. Der Verkehr in Berlin rund um die Stadtautobahn A100 und die gesperrte Ringbahnbrücke stockt am Morgen des 20.02. um 8:30 Uhr.
Screenshot/Google MapsZuvor hatte ein Sprecher der Verkehrsinformationszentrale am Mittwochabend (19. März) der Deutschen Presseagentur (dpa) bereits gesagt, er rechne mit einem ziemlichen Chaos für den Berufsverkehr. Als die Ringbahnbrücke am Charlottenburger Funkturmdreieck noch einspurig befahrbar gewesen sei, hätten Autofahrer zum Teil schon 50 Minuten länger gebraucht. Mit der vollständigen Sperrung könnte es jetzt noch deutlich länger werden. Die Polizei mahnte auf der Plattform X, auch auf den „bekannten Schleichwegen rund um die Vollsperrung“ werde es zu Stau kommen.
Nach Norden wird laut Angaben der Behörden kurzfristig eine Baustellenverkehrsführung auf der Gegenfahrbahn eingerichtet. Die S-Bahn, die unter der Brücke durchfährt, kann den bisherigen Untersuchungen zufolge vorerst weiter fahren.
BVG-Streik macht das Berliner Verkehrschaos perfekt
Im ÖPNV fallen bis Freitagmorgen (21. März) nach BVG-Angaben alle U-Bahnen und Straßenbahnen sowie die meisten Busse aus. Welche Linien trotzt Streik fahren, haben wir hier zusammengefasst.
So kam es zur Vollsperrung der Ringbahnbrücke
Bereits Anfang März war festgestellt worden, dass sich ein zuvor schon bekannter Riss in der Ringbahnbrücke in einem tragenden Bauteil deutlich ausgeweitet hat. Zuletzt war die Brücke deswegen nur einspurig befahrbar. Doch umfassende statische Untersuchungen und Begutachtungen von Sachverständigen hätten ergeben, dass die Brücke nicht mehr befahrbar sei, erklärte die Autobahn GmbH des Bundes. Aus Sicherheit sei eine Vollsperrung daher unvermeidbar.
