Verkehr in Hennigsdorf: Schlaglöcher werden geflickt - was Autofahrer wissen müssen

Der lange und frostreiche Winter hat den Straßen in Hennigsdorf mächtig zugesetzt. Es wird Monate dauern, bis alle Schlaglöcher verschwunden sein werden. Die Stadt hat dafür jetzt einen Plan vorgelegt.
Alexander Dieck/Stadt Hennisgdorf- Hennigsdorf flickt zahlreiche Winterschäden – Arbeiten laufen bis in den Herbst.
- Start in Clara-Schabbel-Straße, Trappenallee und August-Bebel-Straße, danach weitere Straßen.
- Fontanestraße: großflächige Fugenarbeiten ab dem Sommer, wohl ohne große Sperrungen.
- Schrodaer Straße mit zwei neuen Asphaltschichten, längere Einschränkungen möglich.
- Budget von 250.000 Euro für zwei Jahre; Tagesbaustellen sollen Verkehr nur wenig stören.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Autofahrende in Hennigsdorf bekommen es zu spüren, dass dieser Winter den Straßen besonders heftig zugesetzt hat. Schnee, Eis und Frost haben für unzählige Schlaglöcher gesorgt. Nähte im Asphalt sind aufgebrochen und Holperstellen durch Unebenheiten entstanden. Die Stadt nimmt viel Geld in die Hand, um die Straßen zu flicken. Betroffen ist mit der Fontanestraße auch eine der wichtigsten innerstädtischen Achsen. Die Arbeiten werden bis in den Herbst hinein dauern.
Vorweg sei darauf hingewiesen: Wer sich über Schlaglöcher etwa auf der Berliner und der Veltener Straße oder in der Ortsdurchfahrt Nieder Neuendorf ärgert, darf diesen Frust nicht im Rathaus abladen. Die Stadt ist nur für ihre, nicht aber für die Kreis- und Landesstraßen zuständig.
Die jetzt anstehenden umfangreichen Ausbesserungsarbeiten lassen vermuten, dass das Budget kräftig ausgereizt, wenn nicht sogar überschritten wird. Zwar stehen 250.000 Euro zur Verfügung. Doch die müssen laut Stadtsprecherin Andrea Linne für zwei Jahre reichen.
Das Entfernen der Schlaglöcher wird mehrere Monate dauern
In den kommenden Wochen wird die Firma Rausch Straßen- und Tiefbau GmbH aus Falkensee erst einmal im Bereich zwischen Clara-Schabbel-Straße und Trappenallee sowie in der August-Bebel-Straße tätig werden. Anschließend – einen genauen Zeitplan kann Linne dafür nicht nennen – werden die Schlaglöcher in der Stauffenbergstraße, im Bereich Feld- und Fasanenstraße (Höhe Lidl) sowie An der Wildbahn verschwinden.
Sind diese Arbeiten erledigt, zieht der Bautrupp weiter zur Eschenallee und dem Oberjägerweg in Nieder Neuendorf. Laut Linne wird die Firma für all diese Aufträge Tagesbaustellen einrichten. Der Verkehr werde voraussichtlich nur wenig beeinträchtigt.
Aufwändigere Arbeiten stehen in der Fontanestraße im bislang nicht sanierten Bereich zwischen Park- und Edisonstraße an. „Das soll auf dem dringend ausbesserungswürdigen Abschnitt ab dem Sommer großflächig passieren“, teilt die Rathaussprecherin mit.
Hier geht es vor allem darum, die Mittelfugen auszubessern. Wie sich das auf den Verkehr auswirken wird, scheint noch nicht gänzlich geklärt zu sein. „Für die Fontanestraße wird noch ein Fugenplan erstellt. Die Details haben wir noch nicht“, heißt es aus dem Rathaus.
Umfangreiche Arbeiten auf Fontanestraße und Schrodaer Straße
Linne geht aber davon aus, dass es auf der Fontanestraße zu keinen größeren Verkehrseinschränkungen kommen wird. Sperrungen oder eine Baustellenampel sollen nicht nötig sein. Allerdings sei damit zu rechnen, dass Parkplätze temporär wegfallen, weil diese zum Umfahren der Baustelle genutzt werden sollen.
Umfangreicher werden die Arbeiten auf der Schrodaer Straße ausfallen und demnach auch länger dauern. Die Stadtsprecherin informiert, dass dort zwei Asphaltschichten erneuert werden. Die Arbeiten werden bis in den Herbst hineinreichen. Hier dürfte mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen sein. Konkrete Angaben dazu gibt es aber noch nicht.

Auch auf dem Rad- und Wanderweg an der Havel, über den der Mauerradweg und der Fernradweg Berlin-Kopenhagen führen, sollen Schäden beseitigt werden. (Archivfoto)
Roland BeckerVerbesserungen soll es auch für Radfahrende geben. Ohne einen zeitlichen Horizont für die Arbeiten zu benennen, heißt es, dass Unebenheiten auf dem Radfernweg entlang der Havel beseitigt werden sollen. Der Radweg entlang der Spandauer Landstraße ist bereits fit für die neue Saison. Dass das Ausbessern der Schlaglöcher mehrere Monate in Anspruch nehmen wird, ist laut Linne damit zu erklären, dass die Tiefbaufirma die Aufträge nacheinander und nicht zeitgleich ausführt.
