Einkaufen in Königs Wusterhausen: Fontane-Center verliert nächsten Mieter

Schluss in KW: Mit Tedi hat einer der wenigen verbliebenen Mieter des Fontane-Centers am Fontaneplatz in Königs Wusterhausen nun ebenfalls sein Ladengeschäft gekündigt. (Symbolfoto)
Ina Fassbender/dpa- Fontane-Center in Königs Wusterhausen verliert weitere Mieter, zuletzt Tedi, am 2. April.
- Center verwaist, viele Gewerbeflächen leer, Rewe und Kik schon geschlossen.
- Fitnesscenter bleibt, Trostlosigkeit Thema in sozialen Medien.
- Zukunft des Fontane-Centers unklar; Zwangsverwalter kontaktiert, Antwort ausstehend.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Fontane-Center in Königs Wusterhausen liegt mitten in einem Plattenbaugebiet. Als es 1995 eröffnet wurde, waren dort unter anderem ein Supermarkt, ein großes Fitnessstudio, ein Reisebüro, eine Pizzeria, eine Sparkasse und das Straßenverkehrsamt des Landkreises Dahme-Spreewald zu finden.
Wenn auch sehr viel kleiner als das A10 Center im benachbarten Wildau, konnten Bürger der Stadt KW hier auf kurzen Wegen alles finden, was zum Leben nötig ist.
Inzwischen ist das Center am Fontaneplatz verwaist, viele Gewerbeflächen sind nicht vermietet. Der Rewe-Supermarkt, der sich im Haus A des zweigeteilten Shopping-Komplexes befand, wurde bereits Anfang 2024 geschlossen. Auch das Bekleidungsgeschäft Kik hat das Center vor Jahren verlassen. Jetzt steht die nächste Schließung an.
Nach Rewe und Kik macht nun auch Tedi im Fontanecenter dicht
Das Non-Food-Unternehmen Tedi wird sein Geschäft zum 2. April dieses Jahres ebenfalls schließen. Ein Plakat im Eingangsbereich des Fontane-Centers weist darauf hin, dass in der Tedi-Filiale der Ausverkauf begonnen hat. Dabei lockt man Rabatten und Angeboten. Wenn die Lichter am 2. April ausgehen, bleibt im Inneren von Haus A nur noch das Fitnesscenter im ersten Obergeschoss – ansonsten ist es leer.
Der trostlos wirkende Fontaneplatz ist in Königs Wusterhausen auch immer wieder Thema in Sozialen Medien. Auf Facebook ist von „Lost Place Fontanecenter“ die Rede. „Bald ist KW eine Geisterstadt“, heißt es an anderer Stelle. Das Einkaufszentrum jedenfalls verliert für die Anwohner mehr und mehr an Attraktivität. Wer jetzt nicht unbedingt einen Termin beim Straßenverkehrsamt oder der Fahrerlaubnisbehörde hat, kommt höchstens zum Friseur- oder Arztbesuch vorbei. Oder zum Essen im Vietnamesischen Restaurant.
Wie es in Zukunft mit dem Fontanecenter, das an der Luckenwalder Straße liegt, weitergeht, ist nicht ganz klar. MOZ.de hat beim derzeitigen Zwangsverwalter der Immobilie angefragt. Eine Antwort steht noch aus.

