Elch an der A13
: Tier an der Autobahn bei Groß Köris gesichtet

Vor wenigen Tagen überquerte ein Elch die A13 im Süden Brandenburgs. Nun wird in der Nähe wieder ein Exemplar gesichtet. Die Polizei beruhigt: Der Elch blieb hinter einem Schutzzaun.
Von
dpa
Groß Köris
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Zwei Elche stehen in ihrem Gehege im Wildpark Schorfheide nahe Groß Schönebeck. An der A13 bei Groß Köris ist jetzt erneut ein Tier in freier Wildbahn gesichtet worden.

Patrick Pleul/dpa
  • An der A13 bei Groß Köris wurde erneut ein Elch gesichtet – Polizei rückte aus.
  • Laut Polizei blieb das Tier hinter einem Wildschutzzaun, Autofahrer bremsten stark.
  • Zuvor war im Radio vor einem Elch auf der A13 in Richtung Dresden gewarnt worden.
  • Vor wenigen Tagen überquerte ein Elch die A13, die Autobahn wurde kurzzeitig gesperrt.
  • Ein Experte erklärte, Elche könnten Zäune überwinden und mieden große Straßen oft.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Erneut hat die Sichtung eines Elchs an der Autobahn 13 bei Groß Köris (Dahme-Spreewald) im Süden Brandenburgs Aufregung und einen Einsatz der Polizei ausgelöst. Gegen 12.15 Uhr meldete ein Autofahrer einen Elch, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Süd. Autofahrer bremsten stark ab. Streifenwagen rückten aus.

Wie der Polizeisprecher sagte, stellte sich heraus, dass der Elch nicht auf der Autobahn lief, sondern hinter einem Wildschutzzaun blieb. Der Autofahrer habe zunächst Schlimmeres befürchtet und deshalb die Polizei alarmiert.

In einer Verkehrsmeldung im Radio war vor einem Elch auf der A13 in Richtung Dresden gewarnt worden.

Elch lief über A13 und verursacht beinahe einen Unfall

Vor wenigen Tagen hatte ein Elch die A13 bei Groß Köris, rund 50 Kilometer von Berlin entfernt, überquert. Die Autobahn wurde vorübergehend gesperrt, um Unfälle zu vermeiden. Eine Kollision eines Wagens mit einem hunderte Kilo schweren Elch kann mit schlimmen Folgen enden. Der Experte Benjamin Gillich vom Landeskompetenzzentrum Forst in Eberswalde sagte der dpa, er vermute, dass es sich bei diesem Tier um eine Elchkuh gehandelt habe, da auf dem Videomaterial kein Geweih zu erkennen sei.

Speckgürtel

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Es ist aus Expertensicht gut möglich, dass Elche Zäune auch entlang von Autobahnen überwinden. „Grundsätzlich können Elche während ihrer Wanderungen auch auf vom Menschen geprägte Strukturen wie Straßen oder Siedlungen treffen“, sagte der Wildtierbiologe Gillich. „Oftmals folgen sie den Zäunen auf der Suche nach einer Lücke oder kehren wieder um.“ Sei ihre Motivation groß genug, könnten Elche auch die in Deutschland eingesetzten Wildschutzzäune überwinden.

Untersuchungen am Elch Bert, der mit einem GPS-Sender am Hals ausgestattet war, hätten gezeigt, dass er Straßen umso stärker mied, je größer diese waren. Bert lebte viele Jahre im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Er war im September plötzlich gestorben.