Flughafen BER
: Aggressiver Passagier zwingt Pilot zur Landung in Schönefeld

Ein Flugzeug von Helsinki nach Zürich muss plötzlich am Flughafen BER in Schönefeld landen – der Grund: ein randalierender Passagier. Das sind die Hintergründe.
Von
Jana Scholz
Schönefeld
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Flughafen BER Reiseverkehr vor Ostern: 09.04.2025, Brandenburg, Schönefeld: Ein Sicherheitsmitarbeiter mit der Aufschrift «Airport Security» auf seiner Weste steht während eines Pressetermins am Flughafen Berlin Brandenburg im Terminal 1. Im südlichen Teil des Terminal 1 sind auf den Sicherheitspuren nun sogenannten CT-Scannern im Einsatz. Diese sollen die Kontrollen beschleunigen. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Flughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld, kurz BER, musste ein Flugzeug aus Helsinki wegen eines Passagiers unplanmäßig notlanden. Die Bundespolizei musste anrücken.

Sebastian Christoph Gollnow/dpa
  • Ein Flug von Helsinki nach Zürich musste wegen eines aggressiven Passagiers am BER in Schönefeld notlanden.
  • Der Mann spuckte Mitreisende an und hielt eine Flugbegleiterin fest, was zur Zwischenlandung führte.
  • Bundespolizei nahm den 42-jährigen Finnen mit 1,27 Promille in Gewahrsam und behielt 2.200 Euro.
  • Der Flug wurde eine Stunde später fortgesetzt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Linienflug von Helsinki nach Zürich ist am Mittwochnachmittag (23.4.) wegen eines aggressiven Passagiers außerplanmäßig am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld zwischengelandet. Dies teilte die Bundespolizei mit.

Laut Mitteilung sind die Beamten gegen 17.35 Uhr alarmiert worden und zum geplanten Abstellort der Maschine ausgerückt. Nach Angaben der Bundespolizei hatte die Crew zuvor gemeldet, dass ein Passagier an Bord mehrere Mitreisende bespuckt und eine Flugbegleiterin festgehalten habe. Daraufhin habe sich der Pilot für eine ungeplante Zwischenlandung am BER entschieden.

Zwischenlandung am BER – Bundespolizei muss eingreifen

Der Vorfall sorgte nicht nur für Unruhe unter den 106 Fluggästen der Maschine, sondern auch für ein koordiniertes Eingreifen der Bundespolizei. Nach der Landung am BER betraten die Einsatzkräfte laut Mitteilung das Flugzeug, befragten Zeugen des Vorfalls und nahmen den Beschuldigten, einen 42-jährigen finnischen Staatsbürger, in Gewahrsam. Der Mann war zuvor durch die Crew des Flugzeugs vom weiteren Flug ausgeschlossen worden.

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest habe bei dem Mann einen Wert von 1,27 Promille ergeben. „Zur Sicherung des angestrebten Ordnungswidrigkeitenverfahrens behielten die Einsatzkräfte vorsorglich 2.200,00 Euro des Finnen ein“, heißt es. Im Anschluss sei der Mann auf freien Fuß gesetzt worden.

Nach Zwischenlandung: Flug nach Zürich fortgesetzt

Nach der unfreiwilligen Landung am Flughafen BER soll das Flugzeug die geplante Reise rund eine Stunde später, um 18.39 Uhr, fortgesetzt haben.