Grundstückspreise: Wo es das günstigste Bauland rund um Königs Wusterhausen gibt

Wer ein Haus im Berliner Umland, wie Königs Wusterhausen oder Schönefeld bauen will, schaut auch auf die Grundstückspreise.
Hauke-Christian Dittrich/dpa-tmn/dpa- Neue Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 beschlossen; 568 Werte, 21 für Land/Forst
- 2025: 3 % mehr Kaufverträge; 86,5 % Werte unverändert, 10 % gestiegen, 5 % gesunken
- Wohn- und gemischte Bauflächen im Berliner Umland 2025 um 1 % gesunken
- Kommunen: KW und Schulzendorf -3 %, Zeuthen/Eichwalde/Schönefeld gleich; Mittenwalde +2 %, Wildau +1 %
- Teuerste Wohngrundstücke: Zeuthen 411 €/m²; günstig: Mittenwalde 166 €/m², Heidesee 135 €/m²
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Viele Menschen träumen Studien zufolge noch immer vom Eigenheim. Ob der Hausbau möglich ist, ist auch abhängig von den Grundstückspreisen vor Ort.
Am 28. Januar 2026 hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Dahme-Spreewald 568 Bodenrichtwerte, davon 21 Bodenrichtwerte der Land- und Forstwirtschaft, zum Stichtag 01.01.2026 beschlossen.
Die Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Werte für den Boden, je nach Lage aufgrund der Kaufpreissammlung. Sie sind nicht nur bei der Immobilien-Wertermittlung für die Banken wichtig, sondern geben allen, vom Sachverständigen bis zum Käufer und Verkäufer, eine Orientierung, was Grund und Boden wert sind.
Wohnbauflächen – Preise im östlichen Berliner Umland gesunken
Im Jahr 2025 wurden von dem Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Dahme-Spreewald rund 3 Prozent mehr Grundstückskaufverträge registriert und ausgewertet als im Vorjahreszeitraum. Es wurden drei neue Bodenrichtwerte innerhalb der Bodenrichtwertzonen für Wohnbauflächen, gemischte Bauflächen, Gewerbeflächen und Erholungsflächen bestimmt.
Die meisten Bodenrichtwerte, nämlich 86,5 Prozent, sind unverändert geblieben. Knappe zehn Prozent sind gestiegen und fünf Prozent gesunken. Insgesamt kann konstatiert werden, dass die Grundstückspreise für Wohnbauflächen und gemischte Bauflächen im Berliner Umland 2025 um ein Prozent gesunken sind. Wie sieht es in den einzelnen Kommunen genau aus?
Im Gegensatz zum Vorjahr, in dem die Bodenrichtwerte in Königs Wusterhausen leicht gestiegen waren, sind sie 2025 um drei Prozent gesunken. Gleiches gilt für Schulzendorf. In Zeuthen, Eichwalde und Schönefeld sind sie dagegen gleich geblieben. Dabei waren Grundstücke in Schönefeld im Jahr davor leicht teurer. In Eichwalde sind sie hingegen deutlich günstiger, nämlich um 12,5 Prozent, genauso wie in Zeuthen. Da sanken die Grundstückspreise um 5,2 Prozent.
In Mittenwalde war 2024 schon ein leichter Aufwärtstrend festzustellen, der sich 2025 noch einmal fortgesetzt hat und zwar um zwei Prozent. Auch in Wildau gab es im Gegensatz zu 2024 eine Preissteigerung um einen Prozent. Im „weiteren Metropolraum Bestensee, Heideblick und Heidesee“ sind die Preise um drei Prozent gestiegen (Bestensee und Heidesee) – und in Heideblick unverändert geblieben.
Teuerstes Grundstück liegt in Zeuthen
In Zeuthen liegen mit 411 Euro pro Quadratmeter die teuersten Grundstücke im Landkreis, gefolgt von Schönefeld mit 390 Euro, Eichwalde mit 350 Euro und Wildau mit 330 Euro. Unter 300 Euro den Quadratmeter kosten die Grundstücke in Königs Wusterhausen (294 Euro), Bestensee (286 Euro) und Schulzendorf (282 Euro). Am günstigsten sind die Preise in Mittenwalde (166 Euro) und Heidesee (135 Euro).
Die teuersten Gewerbeflächen liegen wie 2024 auch schon in Schönefeld: 1200 Euro kostet hier der Quadratmeter. Im Schnitt sind sie aber günstiger geworden, genau genommen um drei Prozent. In den umliegenden Kommunen sind sie demgegenüber unverändert geblieben.
Die Bodenrichtwerte werden von den Gutachterausschüssen landeseinheitlich im Bodenrichtwertportal „BORIS Land Brandenburg“ bereitgestellt und sind im Internet unter der Adresse boris.brandenburg.de kostenfrei einsehbar. Derzeit werden die aktuellen Bodenrichtwertdaten aufbereitet und stehen ab 1. März 2026 zur Verfügung.


