Markt in Königs Wusterhausen: Warum ist der Fontanemarkt so wichtig?

Markt in Königs Wusterhausen: Edelgard freut sich, dass der Markt auf den Fontaneplatz zurückgekehrt ist.
Maria Häußler- Wochenmarkt kehrt auf den Fontaneplatz in Königs Wusterhausen zurück, geöffnet 8 bis 15 Uhr.
- Start am 4. November 2026 mit Fleischer, Fischstand, Bäcker, zwei Gemüseständen und Grabschmuck.
- Betreiber Simolke: Noch wenig besucht, November sei schwierig – Ausbau auf bis zu 15 Stände möglich.
- Preise laut Fisch- und Fleischstand wie in der Bahnhofstraße; Angebot überwiegend regional.
- Kunden loben Nähe und Kontaktmöglichkeiten, Suppenküche soll bald dazukommen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Eine ältere Dame dreht einen Apfel hin und her, eine Gruppe unterhält sich vor dem Backwarenstand, andere warten in einer kleinen Schlange, bis sie Wurstwaren bestellen können. Nach etwa zwei Jahren Pause findet auf dem Fontaneplatz in Königs Wusterhausen von 8 bis 15 Uhr wieder ein Wochenmarkt statt. Am ersten Markttag, den 4. November 2026, bieten ein Fleischer, ein Fischverkäufer, ein Bäcker und zwei Gemüsestände ihre Waren an. Außerdem gibt es Grabdekoration und Kränze.
Besonders gut besucht ist der Markt am Fontaneplatz an diesem Mittwoch nicht. „Das muss sich erst noch rumsprechen“, sagt Rico Simolke, der die Wochenmärkte in Königs Wusterhausen betreibt und zum Start persönlich vorbeigekommen ist. Vor zwei Jahren habe er sich nicht genügend auf den Fontaneplatz fokussiert, erzählt er, da er damals neue Wochenmärkte aufbaute.
Die 85-jährige Edelgard kauft Fisch und Fleisch ein. Freitags gehe sie zwar auch auf den Wochenmarkt in der Bahnhofstraße – „aber der hier ist näher“. Dienstags habe sie keine Zeit und deshalb werde sie weiterhin gern hier einkaufen. Die Supermärkte in der Gegend hätten zum Beispiel keine Matjesfilets oder frischen Lachs. „Der Fisch ist hier aber teurer als in der Bahnhofstraße.“
Andere Preise als in Bahnhofstraße von Königs Wusterhausen?
Möglicherweise spricht Edelgard von einem anderen Anbieter. Der Fischstand steht auch auf dem Wochenmarkt in der Bahnhofstraße und die Verkäuferin sagt, dass ihre Preise dort dieselben seien. Auch bei der Fleischerei Lehmann erklärt die Verkäuferin, dass es dieselben Preise sind. Fast alle Stände auf dem Fontaneplatz sind auch in der Bahnhofstraße vertreten. „Die Spreewälder“ mussten dort allerdings wegen der Baustelle weichen.

Der Markt am Fontaneplatz in Königs Wusterhausen könnte besser besucht sein.
Maria HäußlerSie bieten regionales Obst und Gemüse an, das ausschließlich aus Deutschland kommt. „Bananen gibt es bei uns nicht“, sagt der Betreiber Jens Illmer. „Wir wollen, dass die Bauern und Gärtner auch etwas davon haben“, erklärt er die Preise. Ein Kilo Äpfel kostet zum Beispiel 3 Euro, 450 Gramm Gurken 3 Euro. Außerdem können Kunden am Stand Gans und Ente aus Eigenerzeugnis für Weihnachten vorbestellen – am besten noch im November, rät Illmer.
Beim Fleischer steht eine 65-jährige Frau in der Schlange, die ihren Namen nicht nennen möchte. „Ich war überrascht, als ich heute Morgen zur Arbeit kam und den Markt gesehen habe“, sagt sie. Es sei gut, dass der Markt wieder stattfindet. „Es ist ein Platz, wo Kontakte entstehen“, so die Frau. Gerade für finanziell schlechter gestellte Menschen sei das wichtig.
Laut Marktbetreiber Rico Simolke soll auch bald eine Suppenküche dazukommen. November sei nicht die beste Marktzeit, sagt Simolke. Für Weihnachten seien aber spezielle Angebote geplant. Er will den Markt auf jeden Fall bis ins Frühjahr weiterbetreiben und dann sehen, wie er sich entwickelt. Er lasse sich auch noch weiter ausbauen. „Die Marktfläche ist für maximal 15 Stände geeignet.“
