Notfall am Flughafen BER
: Ryanair-Maschine löst Großalarm aus

UPDATE 9.4.: Am Flughafen BER hat eine Ryanair-Maschine einen Großalarm der Feuerwehr ausgelöst. Der Jet  machte eine Sicherheitslandung. Was bekannt ist.
Von
Christian Heinig
Schönefeld
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Ungewöhnliches Flugmanöver: Ein Ryanair-Jet (hier ein Symbolfoto) kreiste am Mittwoch gut eine Stunde lang über Ulm.

ARCHIV - 22.05.2023, Berlin, Schönefeld: Eine Boeing 737 der Fluggesellschaft Ryanair startet hinter einer grünen Wiese vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) «Willy Brandt». Europas größte Direktfluggesellschaft Ryanair will auch ihr künftiges Wachstum vor allem außerhalb Deutschlands organisieren. (zu dpa «Ryanair: Wachstum wird vor allem außerhalb Deutschlands stattfinden») Foto: Soeren Stache/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

BER: Ein Ryanair-Jet am Flughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld.  (Symbolfoto)

Soeren Stache/dpa
  • Sicherheitslandung am BER: Ryanair-Flug FR315 meldete unterwegs einen technischen Defekt.
  • Der Jet aus Bukarest landete um 18.41 Uhr auf der Südbahn ohne Zwischenfall.
  • Feuerwehr stand bereit, musste aber nicht eingreifen – für Passagiere bestand keine Gefahr.
  • Flugbetrieb lief normal weiter, Details zur Boeing 737 nannte die BER-Sprecherin nicht.
  • Separat am Nachmittag: Teil von Terminal 1 gesperrt nach Drohungen bei einer Kontrolle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) in Schönefeld ist es am Mittwochabend (8.4.) zu einer Sicherheitslandung gekommen. Betroffen war eine Maschine der Fluggesellschaft Ryanair, sagte eine BER-Sprecherin auf Nachfrage.

Den Angaben zufolge war die Maschine mit der Flugnummer FR315 in Bukarest (Rumänien) gestartet. Auf dem Weg zum BER habe der Pilot dann von unterwegs einen technischen Defekt gemeldet. Daraufhin sei der Alarm erfolgt – ein Routinevorgang in solchen Fällen.

Bei der Landung der Maschine um 18.41 Uhr habe die Feuerwehr am Rollfeld bereitgestanden. Eingreifen musste sie nach Angaben der BER-Sprecherin aber nicht. Die Maschine habe ohne Zwischenfall auf der Südbahn landen können. Nach einer kurzen Überprüfung sei sie eigenständig zur Parkposition gerollt. Für die Passagiere habe keine Gefahr bestanden. Nähere Details zum Problem an der Maschine, einer Boeing 737, konnte die Sprecherin nicht machen.

Trotz der Sicherheitslandung sei der Flugbetrieb am BER normal weitergelaufen. Beeinträchtigungen habe es keine gegeben.

Neben der Flughafenfeuerwehr des BER waren auch zahlreiche Kräfte aus den umliegenden Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald alarmiert worden. Dazu zählen unter anderem die Feuerwehren aus Zeesen, Königs Wusterhausen, Friedersdorf und Eichwalde.

Ryanair teilte am Tag nach der Sicherheitslandung (9.4.) mit, der Flug von Bukarest Otopeni nach Berlin Brandenburg sei planmäßig am BER gelandet. Dort sei anschließend ein geringfügiges Reifenproblem auf der Landebahn festgestellt worden.

Polizei-Einsatz in Terminal 1: Mann spricht Drohungen aus

Der Flugnotfall der Ryanair-Maschine war bereits der zweite Aufreger des Tages am BER. Schon am Nachmittag hatte es einen Alarm gegeben. Dabei mussten gegen 15.30 Uhr Teile des Terminals 1 gesperrt werden, nachdem ein Mann bei einer Sicherheitskontrolle Drohungen ausgesprochen haben soll. Er habe dabei auf seine Gepäckstücke gezeigt.

Die alarmierte Polizei sperrte daraufhin den Bereich und untersuchte die Gepäckstücke. Der aufwändige Einsatz dauerte fast drei Stunden. Fluggäste mussten deshalb weitere Wege in Kauf nehmen. Die Abfertigung lief aber weiter, hieß es.