Sperrung S46: S-Bahn aus Königs Wusterhausen - wie lange Ersatzverkehr geht

Die S46 aus Königs Wusterhausen wird in Berlin zwei Wochen lang gesperrt. Wie Pendler trotzdem nach Neukölln kommen.
Christian Heinig- S46 und S47 Richtung Neukölln werden für zwei Wochen gesperrt – Ersatzverkehr läuft.
- Bauarbeiten starten am 30. März um 4 Uhr und enden am 13. April um 1.30 Uhr.
- Grund ist das neue elektronische Stellwerk Neukölln, inklusive 55 km Signalkabel.
- Linien verkehren ab Baumschulenweg zum Treptower Park, dann als S42 bis Tempelhof.
- Ersatzbusse fahren Baumschulenweg–Tempelhof und bedienen auch Köllnische Heide.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Pendler aus Königs Wusterhausen kommen in den nächsten Wochen ohne Probleme nach Berlin – aber nicht viel weiter. Die S-Bahn-Linien S46 und S47 Richtung Neukölln werden für ganze zwei Wochen gesperrt. In der Bauzeit werden die Linien mit der Ringbahn verknüpft, sodass ein Umstieg nicht immer nötig ist. Außerdem fahren Ersatzbusse zwischen Baumschulenweg und Tempelhof, die im Gegensatz zur S-Bahn auch die Köllnische Heide erreichen.
Am 30. März um 4 Uhr morgens beginnen die Bauarbeiten am elektronischen Stellwerk Neukölln. Die Technik wird dort erneuert, um die Störanfälligkeit des 35 Jahre alten Stellwerks zu reduzieren. Dabei werden mehr als 55 Kilometer Signalkabel verlegt. Kabeltiefbau, Gleisquerungen, Vermessungen und Munitionsbergung sind laut einem Video der Deutschen Bahn notwendig. Die Arbeiten dauern bis zum 13. April um 1.30 Uhr.
Die S46 und S47 fahren in dieser Zeit vom Baumschulenweg aus weiter zum Treptower Park, statt nach Neukölln. Von dort aus fahren sie dann als S42 weiter nach Tempelhof. Auch die Ringbahnen sind zwischen Treptower Park und Tempelhof unterbrochen. Die S41 fährt ab Tempelhof über den Ring bis Treptower Park und dann weiter als S46 oder S47 nach Königs Wusterhausen oder Spindlersfeld.
Pendler aus Königs Wusterhausen doppelt betroffen
In letzter Zeit ist der S-Bahn-Verkehr ab Schöneweide zunehmend eingeschränkt. Pendler aus Königs Wusterhausen und Umgebung müssen immer wieder längere Fahrtzeiten und Umstiege in Kauf nehmen. Grund dafür sind unter anderem das neue Stellwerk in Schöneweide und die umfangreichen Bauarbeiten, die deswegen an den Gleisen zwischen Neukölln, Schöneweide, Adlershof und Grünau notwendig sind. Nun kommen auch noch die Arbeiten in Neukölln hinzu.
