Stellwerk 8 in Königs Wusterhausen
: Warum die Beratungsstelle schließen muss

In Königs Wusterhausen schließt das Stellwerk 8, eine Beratungsstelle am Bahnhof. Was dazu bekannt ist.
Von
Marlene Wetzel
Königs Wusterhausen
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Die Tür des Stellwerks 8 wird bald für immer geschlossen sein.

Die Tür des Stellwerks 8 am Bahnhof von Königs Wusterhausen wird bald für immer geschlossen sein.

Marlene Wetzel
  • In Königs Wusterhausen schließt die Beratungsstelle Stellwerk 8 am Bahnhof.
  • Das Angebot, seit 2020 vor Ort, wird nicht verlängert – Ende des Jahres 2026 ist Schluss.
  • Der Landkreis nennt „haushälterische Gründe“; Welcome Center und Unterkünfte beraten weiter.
  • Träger ist die Dahmeland soziale Dienste GmbH, offiziell ohne Kommentar zur Schließung.
  • Eine Mitarbeiterin betont die niedrigschwellige Hilfe und zeigt sich vorsichtig optimistisch.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Das Stellwerk 8 in Königs Wusterhausen macht zu. Das Angebot der Beratungsstelle, die es seit 2020 am Bahnhof gibt, wird nicht verlängert. Ende des Jahres 2026 ist hier Schluss.

In einem Schreiben an die Besuchenden, das in den Räumlichkeiten hängt, steht: „Über Jahre hinweg waren die Stellwerke (Anmerkung der Redaktion: in KW und in Lübben) niedrigschwellige Anlaufstellen für Menschen in schwierigen Lebenslagen und boten schnelle, unbürokratische Hilfe – unabhängig von Alter, Herkunft, Religion oder Geschlecht.“

Dazu hatten verschiedene Akteure im Sozialbereich, mit öffentlichen Institutionen, Fachverbänden, Initiativen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Schuldner-, Schwangeren- und Erziehungsberatungen sowie örtlichen Selbsthilfegruppen zusammengearbeitet. Betreut wurde die Beratungsstelle von der Dahmeland soziale Dienste GmbH, einer Tochtergesellschaft der AWO Seniorenheim Wildau GmbH.

Welcome Center und Gemeinschaftsunterkünfte übernehmen

„Haushälterische Gründe“ nennt Kreissprecherin des Landkreises Dahme-Spreewald Janet Grund als Ursache. Sprich: Weil der Kreis kein Geld mehr hat, wird das Angebot nicht weitergeführt. Was die Beratung von Menschen mit Migrationsgeschichte angeht, würden die Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen in den Gemeinschaftsunterkünften und das Welcome Center übernehmen, so Grund.

Speckgürtel

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Offiziell wollte sich der Träger zur Schließung nicht äußern. Eine Mitarbeiterin bedauerte das Aus für das Stellwerk 8. Das Angebot sei wirklich niedrigschwellig gewesen, weil die Ratsuchenden keinerlei Nachweise hätten erbringen müssen. Sie betonte aber auch, dass die Zusammenarbeit mit dem Landkreis immer gut gewesen sei. Zudem zeigte sie sich optimistisch: „Das bedeutet nicht, dass wir nicht wiederkommen.“