Unfall in Königs Wusterhausen: AfD-Chef Jan Schenk lässt Amt und Kandidatur ruhen

Werbematerial der AfD: Der AfD-Fraktionschef in Königs Wusterhausen und Bürgermeisterkandidaten für Schulzendorf, Jan Schenk, lässt nach einem Unfall unter Alkoholeinfluss seine Ämter ruhen. (Symbolbild)
Daniel Karmann/dpa- Jan Schenk, AfD-Chef in Königs Wusterhausen, zieht sich nach einem Unfall unter Alkoholeinfluss zurück.
- Der Vorfall ereignete sich am 22. Mai; eine Frau wurde verletzt.
- Schenk legt seine Ämter nieder und verzichtet auf die Bürgermeisterkandidatur in Schulzendorf.
- Ein neuer Kandidat muss bis zum 31. Juli gefunden werden.
- Schenk räumt ein, dass das Fahrzeug ihm gehöre, äußert sich aber nicht zur Fahrerschaft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss hat der Königs Wusterhausener AfD-Fraktions-Chef Jan Schenk seine politischen Ämter vorerst niedergelegt und verzichtet auf eine Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Schulzendorf. Das bestätigte Schenk auf Nachfrage der MAZ, die als erstes über den Vorfall berichtete.
Hintergrund soll ein Verkehrsunfall am 22. Mai sein. Ein 40-jähriger Mercedes-Fahrer hatte laut Polizeibericht in der Straße Am Darwinbogen einer Ford-Fahrerin die Vorfahrt genommen. Beide Fahrzeuge kollidierten, die Ford-Fahrerin wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Es gab einen Sachschaden von etwa 30.000 Euro. Ein Alkoholtest beim Unfallverursacher ergab 1,3 Promille.
Schenk räumte gegenüber der MAZ ein, dass das Unfallfahrzeug ihm gehöre, äußerte sich jedoch nicht dazu, ob er selbst am Steuer saß.
Schenk selbst war an diesem Freitag telefonisch nicht zu erreichen, ebenso wie sein Parteikollege, Vincent Fuchs, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Kreistag.
Da Fahren mit 1,3 Promille eine Straftat ist, drohen dem Fahrer Ermittlungen und der Entzug des Führerscheins. Für die AfD im Landkreis bedeutet Schenks Rückzug, dass bis zum 31. Juli ein neuer Bürgermeisterkandidat für Schulzendorf gefunden werden muss.

