Union Berlin im A10 Center Wildau: Glückstränen beim Treffen mit den Fußballstars

Die Spielerinnen und Spieler vom 1. FC Union Berlin geben Autogramme und lächeln in die Kamera. Ein angekündigter Spieler kam nicht.
Maria Häußler- Autogrammstunde im A10 Center Wildau: Union-Profis und Fans treffen sich am 1. Oktober.
- Vor Ort sind Eileen Campbell, Leela Egli, Derrick Köhn und Ex-Spieler Ronny Nikol.
- Livan Burcu fehlt krank, die Roadshow läuft dort vom 26. September bis zum 2. Oktober.
- Fans erleben Fotos, Signaturen und kurze Gespräche – ein Junge reagiert mit Glückstränen.
- Roadshow mit Torwand und Minimuseum ist Teil des 30. Jubiläums des A10 Centers.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein kleiner Junge, vielleicht 6 Jahre alt, drückt sich im A10 Center Wildau ein Fußball-T‑Shirt ins Gesicht. Als er den Kopf wieder hebt, füllen sich seine Augen mit Tränen. Er schüttelt ungläubig den Kopf und starrt auf die Unterschrift seines Idols.
Bei der Autogrammstunde am 1. Oktober im A10 Center Wildau konnte Ole die Fußballbundesligistinnen Eileen Campbell und Leela Egli, Derrick Köhn und den ehemaligen Spieler Ronny Nikol des 1. FC Union Berlins treffen. Mittelfeldspieler Livan Burcu wollte auch kommen, ist aber krank, wie ein Sprecher des Vereins vor Ort erklärte.
Die Autogrammstunde ab 17 Uhr findet im Rahmen der 1. FC Union Roadshow statt. Vom 26. September bis zum 2. Oktober stehen dort Torwand, ein Minimuseum zur Geschichte des Vereins und Aufsteller von Spielern. Die Roadshow tourt durch verschiedene Center, auch das Ringcenter in Berlin und das Einkaufszentrum „The Place“ in Berlin sind dabei. Im A10 Center Wildau fügt sich die Roadshow als Teil des 30. Jubiläums ins Programm ein.
FC‑Union-Spieler Derrick Köhn freut sich auf seine Fans
Auf die Frage hin, wie es war, nickt Ole nur gerührt. Welcher der Anwesenden hier sein Lieblingsspieler ist? „Wirklich alle“, ruft der Junge begeistert. Seine Mutter lacht und sagt, dass er schon, seit er denken kann, Union-Fan sei. „Er hat mich angesteckt“, sagt sie. „Die ganze Familie“, bestätigt sein Bruder.
Zur Autogrammstunde im A10 Center Wildau sind vor allem Eltern mit ihren Kindern gekommen. Sie schießen auf die Torwand, während ihre Mütter geduldig in der langen Schlange anstehen. „Wir bleiben, bis wir dran sind“, sagt Nadine Wernicke aus Köpenick. Es sei ja gar nicht so viel los, wie erwartet. Ihr achtjähriger Sohn sei noch gar nicht so lange Union-Fan, aber freue sich auf Fotos und Unterschriften.
„Union und die Fans sind immer schon eng gewesen“, sagt Union-Spieler Derrick Köhn. „Es ist immer schön, mit den Fans zusammenzukommen und denen etwas zurückzugeben. Zu sehen, wer dahintersteht.“ Dann geht es los. Köhn lächelt den Fans zu und dann in die Kamera. Hin und wieder sagt er auch etwas, aber es sieht nach wenig Small Talk aus. Schließlich wollen die anderen auch dran kommen.

FC-Union-Fan Danny Wulsch steht am Rand, denn die Schlange ist ihm zu lang.
Maria HäußlerAm Rand der Veranstaltung steht Danny Wulsch aus Zossen. Eigentlich wünscht er sich ein Autogramm auf dem T-Shirt, das er trägt, doch die Schlange ist ihm zu lang. „Ja, vielleicht später“, sagt der 36‑Jährige. Er sei „noch gar nicht so lang“ Union-Fan, sechs Jahre. Welchen Fußballclub er vorher unterstützt hat? „FC Bayern“, sagt er und wirkt, als sei es ihm peinlich.
Auch Centermanager Frank Kosterka ist zur Veranstaltung gekommen. „Dadurch, dass wir hier im südlichen Speckgürtel fest in Unioner Hand oder in ‚eiserner Hand‘ sind, ist das natürlich eine Aktion, die für uns super interessant war“, sagt er. „So dicht kommt man selten an Stars ran, die man aus dem Fernsehen kennt.“

Marcel Schröder aus Königs Wusterhausen freut sich auf die Autogrammstunde. Seine Lieblingsspielerin Eileen Campbell sei heute sogar hier.
Maria HäußlerDer 14-Jährige Franz Linde zeigt die Unterschrift von „FC‑Union-Legende“ Ronny Nikol auf seinem Schal. Darüber freut er sich besonders. „Es ist einfach cool, die Spieler zu treffen, die man sonst nicht trifft“, sagt er. „Es ist das erste Mal, dass ich eine von den älteren Legenden treffe.“ Foto und Unterschrift hat er bekommen, für ein Gespräch sei die Zeit leider zu knapp gewesen.

