Wetter in Königs Wusterhausen: Wie lange die neue Streusalz-Lieferung hält

Die Straße vor dem Rathaus in Königs Wusterhausen. Erneuter Schneefall könnte die Salzvorräte wieder ans Limit bringen.
Till Eichenauer- Streusalz in Königs Wusterhausen knapp – Lager nicht wie geplant aufgefüllt.
- Mittwoch Fokus auf kritische Stellen: Kreuzungen, Brücken, Kurven.
- 45 Tonnen Lieferung kam Mittwochnachmittag – reicht für dreimal großflächig.
- Winterdienst bis einschließlich Donnerstag gesichert; Anliegerstraßen ausgenommen.
- Trockene Witterung erhofft; zuletzt viele Stürze und Unfälle in der Stadt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf den Straßen in Königs Wusterhausen macht das Winterwetter weiter Probleme. Wie die Stadt mitteilte, ist Streusalz nach wie vor Mangelware. Die Lager konnten nicht wie geplant aufgefüllt werden, da im ganzen Land ein deutlich höherer Bedarf bestehe und Autobahnen, Landesstraßen und der Flughafen oft Vorrang hätten.
Um dennoch für Sicherheit zu sorgen, konzentriere sich der Winterdienst am Mittwoch (4. Februar) auf besonders kritische Stellen: Große Kreuzungen wie an der Luckenwalder Straße, der Schlossstraße oder am Funkerberg, aber auch Brücken und Kurven wurden gezielt gestreut.
Dazu sagte Katrin Kunipatz, Sprecherin der Stadt Königs Wusterhausen: „Wir haben so viel Streusalz zurückgehalten, dass wir im Notfall noch einmal großflächig streuen können, falls es am Abend noch einmal schneien sollte.“ Weil nicht klar war, ob die neue Lieferung rechtzeitig kommt, wurden zunächst nur die größten und wichtigsten Kreuzungen bestreut.
45 Tonnen Streusalz in Königs Wusterhausen eingetroffen
Erleichterung brachte dann am Mittwochnachmittag die Ankunft einer Streusalz-Lieferung. Mit den 45 gelieferten Tonnen könne die Stadt ihre Straßen etwa dreimal großflächig streuen, so die Sprecherin. Bis einschließlich Donnerstag sei der Winterdienst abgesichert.
Anliegerstraßen sind davon gemäß der Straßenreinigungssatzung allerdings ausgenommen. Am vergangenen Wochenende hatte die Bürgermeisterin aber den laut Satzung möglichen Ausnahmezustand ausgerufen und einen zusätzlichen Winterdienst auf die Straßen geschickt. Stadtsprecherin Katrin Kunipatz teilte mit, dass die Anliegerstraßen am Sonnabend und am Montag einmalig gestreut wurden.
In der Verwaltung hoffe man nun, dass die trockene Witterung mit niedriger Luftfeuchtigkeit helfe, dass der bestehende Schnee und das Eis schneller verschwinden. Sollte die Wetterprognose stimmen und die Temperaturen in der nächsten Woche steigen, könnte sich die angespannte Lage bald verflüchtigen. Die extreme Witterung hatte in Königs Wusterhausen zu vielen Stürzen und Unfällen geführt.

