A24 bei Neuruppin: Brennender Lkw sorgt für langen Stau auf Autobahn

Nahe der Raststätte Walsleben an der A24 bei Neuruppin ist ein Laster in Brand geraten. Er sorgte zeitweise für eine Vollsperrung der Autobahn.
Christian Guttmann- A24 bei Neuruppin: Lkw brannte nahe Raststätte Walsleben, Vollsperrung zeitweise.
- Der Laster war Richtung Berlin unterwegs und stand gegen 12 Uhr in Vollbrand.
- Fahrer rettete sich, verletzte sich leicht am Arm – Ursache des Feuers wird ermittelt.
- Feuerwehren löschten mit Schaum, Zugmaschine brannte aus, lange Staus entstanden.
- Richtung Hamburg nach 1,5 Stunden frei – Richtung Berlin bis nach 14 Uhr gesperrt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit Donnerstagmittag (18. Juni) sorgt ein brennender Lastwagen auf der Autobahn A24 bei Neuruppin für zeitweise lange Staus und Verkehrsbehinderungen.
Gegen 12 Uhr war das Fahrzeug, das in Richtung Berlin unterwegs gewesen war, in Vollbrand geraten. Das ereignete sich unmittelbar vor der Raststätte Walsleben.
„Der Laster hatte Veranstaltungstechnik geladen“, informierte Dörte Röhrs, Sprecherin der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, auf Nachfrage. Die Brandursache werde noch ermittelt.
Autobahn 24 bei Neuruppin zeitweise voll gesperrt
Der 39-jährige Fahrer habe zunächst Qualm aus dem Innenraum des Fahrzeugs wahrgenommen. Als der Mann rechts auf den Standstreifen fahren wollte, war der Laster schon in Flammen aufgegangen.
Der Fahrer rettete sich aus dem brennenden Fahrzeug und verletzte sich dabei leicht am Arm. Ein Rettungswagen brachte ihn später in eine Klinik. Zur Brandbekämpfung wurden die Feuerwehren aus Wittstock und Rossow sowie die Feuerwehr aus dem Amt Temnitz alarmiert, welche unter anderem ein Tanklöschfahrzeug an die Einsatzstelle entsandte.

Lange Staus entwickelten sich auf der A24 bei Neuruppin.
Christian GuttmannDie Feuerwehrleute brachten das Feuer unter dem massiven Einsatz von Löschschaum unter Kontrolle. Die Zugmaschine des auf dem Standstreifen abgestellten Lastkraftwagens brannte vollständig aus. Zur Gewährleistung sicherer Lösch- und Bergungsarbeiten wurde die Autobahn umgehend in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt.
„Es musste wegen des starken Rauches auch die Strecke in Richtung Hamburg kurzzeitig gesperrt werden“, so Dörte Röhrs. Dies führte zu einer erheblichen Staubildung im Schwerlast- und Pkw-Verkehr. Nach etwa anderthalb Stunden konnte die Richtungsfahrbahn Hamburg wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Die Fahrtrichtung Berlin blieb für die andauernden Maßnahmen bis nach 14 Uhr voll gesperrt. Infolge der Autobahnsperrung wich ein Großteil der Verkehrsteilnehmer auf das umliegende Straßennetz aus. Auf den Umfahrungsstrecken, insbesondere in den Ortsdurchfahrten durch Märkisch Linden, kam es deshalb zu weiteren deutlichen Verkehrsbehinderungen.
Der ausgebrannte Laster kann aktuell über die linke Spur umfahren werden. Das führt nach wie vor zu Verkehrsbehinderungen auf der A24 in Richtung Berlin. Wie Dörte Röhrs berichtete, wird das Wrack gegen 17 Uhr wohl abtransportiert. Dies könne kurzzeitig noch einmal zu einer Vollsperrung führen. Gegen Abend rechnet die Polizei dann mit der völligen Freigabe der A24 in Richtung Berlin.
