Beratung für Menschen mit Behinderung
: Neuruppin mit neuer Ansprechpartnerin

Manuela Wlodarski ist neue Ansprechpartnerin für unabhängige Teilhabeberatung in Neuruppin, Wittstock, Kyritz und Wusterhausen. Wobei sie unterstützen kann.
Von
Christian Bark
Neuruppin
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Manuela Wlodarski ist neue Ansprechpartnerin für unabhängige Teilhabeberatung in Neuruppin, Wittstock, Kyritz und Wusterhausen.

Manuela Wlodarski ist neue Ansprechpartnerin für unabhängige Teilhabeberatung in Neuruppin, Wittstock, Kyritz und Wusterhausen.

Christian Bark

Wie kann ich eine Pflegestufe beantragen? Was muss ich vorbereiten, wenn mein Angehöriger wegen Krankheit bald behindert sein könnte? Woher bekomme ich finanzielle Unterstützung? Wer hilft bei der Wiedereingliederung in das Berufsleben? Bei diesen und weiteren Fragen von Menschen mit Handicap gibt es konkrete Hilfe.

Betroffene und ihre Angehörigen werden durch die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in Ostprignitz-Ruppin unterstützt. Seit Herbst 2018 gibt es dieses Angebot im Landkreis. Träger ist der Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Berlin-Brandenburg. Ansprechpartnerin war bisher Antje Wolter. Ihr folgt nun Manuela Wlodarski.

Beratung in Neuruppin, Wittstock, Kyritz und Wusterhausen

Die 52-Jährige kommt aus Wusterhausen und bringt einiges an Erfahrung für den Job mit. „Ich habe 30 Jahre lang bei der Deutschen Rentenversicherung gearbeitet“, berichtet Manuela Wlodarski. Dort sei sie im Rehabereich für die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zuständig gewesen. Ab 2020 arbeitete sie dann beim Landkreis im Jobcenter für den Bereich Migration.

„Mit Anträgen, Bürokratie, aber auch den Zuständigkeiten und Hierarchien kenne ich mich also aus“, sagt die Beraterin. Das Projekt ist noch bis Ende 2029 finanziell gesichert. Die Beratung ist kostenlos.

Manuela Wlodarski (r.) und Katrin Ulmer von der Awo werden künftig eng zusammenarbeiten.

Manuela Wlodarski (r.) und Katrin Ulmer von der Awo werden künftig eng zusammenarbeiten.

Christian Bark

Seit Mai ist sie nun für die EUTB Ansprechpartnerin. Ihr Büro befindet sich in der Arthur-Becker-Straße 57 in Neuruppin. Ferner bietet sie nach Anfrage Beratungen im Familienzentrum „Mittendrin“ in der Domstraße 4 in Wusterhausen, im Neuruppiner Teilhabezentrum in der Präsidentenstraße 44, im Kyritzer Teilhabezentrum in der Prinzenstraße 14 sowie im Wittstocker Teilhabezentrum Am Markt 8 an.

„Die Teilhabezentren sind nicht zufällig als Anlaufpunkt für die Beratung gewählt worden“, sagt Katrin Ulmer von der Arbeiterwohlfahrt (Awo), Bereichsleiterin für die Teilhabezentren im Landkreis. In den von Awo und Volkssolidarität gemeinsam betriebenen Zentren liefen viele Fäden und Netzwerke zusammen. Auch hier gibt es Beratungen, besonders für Menschen mit psychischen, aber auch Suchterkrankungen. Zudem finden sich hier verschiedene Selbsthilfegruppen zusammen.

Das Angebotsspektrum von Manuela Wlodarski umfasst unter anderem Antragstellungen beim Versorgungsamt, für Pflegegrade, für Rehabilitation, Rente, Grundsicherung, Arbeitsassistenz, Alltagshilfen. Ferner gibt sie Informationen und vermittelt Kontakte zu Selbsthilfegruppen, Einzelfallhilfe, Arbeitsqualifikationen, Eingliederungshilfen und kann ein persönliches Budget mit beantragen.

„Ich biete Unterstützung bei der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben“, sagt die Beraterin. Die Beratung finde auf Augenhöhe statt. Aktuell knüpft Manuela Wlodarski weitere Kontakte zu Verbänden und Behörden in Ostprignitz-Ruppin, etwa zum Verein Esta Ruppin.

Kontakt zu Manuela Wlodarski unter Tel. 03391/4069100, Email: EUTB-Neuruppin@lvkm-bb.de.

Mehr unter: www.lvkm-bb.de, sowie unter: www.teilhabeberatung.de.