Betrug in Brandenburg
: Betrüger versprechen 42.000 Euro nach Krypto-Investition

Ob angebliche Krypto-Gewinne oder Schockanrufe: Betrüger nehmen in Brandenburg mehrere ältere Menschen ins Visier. In einem Fall konnte eine Tochter Schlimmeres verhindern.
Von
dpa
Wusterhausen/Dosse
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Betrug in Brandenburg: Eine 90-Jährige sollte Geld auf ein Konto überweisen, um dafür Geld von einem Krypto-Konto zu erhalten. (Symbolbild)

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • In Brandenburg geraten erneut ältere Menschen ins Visier von Betrügern.
  • Wusterhausen/Dosse: 90-Jährige überwies mittleren fünfstelligen Betrag für Krypto-Auszahlung.
  • Oranienburg: Zwei Männer stahlen Bücher, Münzen und Wertsachen im fünfstelligen Bereich.
  • Wittenberge: Schockanruf forderte 75.000 Euro – Tochter verhinderte eine Übergabe.
  • Die Kriminalpolizei ermittelt, ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht laut Polizei nicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ältere Menschen sind in Brandenburg erneut Ziel von Betrügern geworden. In Wusterhausen/Dosse (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) wurde eine 90-Jährige Anfang des Monats dazu gebracht, einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag auf ein Konto zu überweisen, wie die Polizei mitteilte. 

Demnach wurde der Frau eine Auszahlung von 42.000 Euro aus einem Kryptowährungskonto für ihre Investition in Aussicht gestellt. Trotz ihrer Zahlung erhielt die Frau jedoch keinen Zugriff auf das Konto. Kontaktiert wurde die Frau über das Internet.

In Oranienburg (Landkreis Oberhavel) hatte eine 81-Jährige Bücher registriert, weswegen sie mehrere Anrufe erhielt. Zwei Männer gaben vor, sich für wertvolle Büchersammlungen zu interessieren. Am Donnerstag tauchten sie dann bei ihr an der Haustür auf. 

Während einer von ihnen die Frau in ein Gespräch verwickelte, entwendete der andere Mann wertvolle Bücher, Münzen und weitere Wertsachen mit einem Gesamtwert im fünfstelligen Bereich.

Betrug in Brandenburg: Zahlung von 75.000 Euro gefordert

In Wittenberge (Landkreis Prignitz) erhielt ein 83-Jähriger einen Schockanruf. Die Anrufer behaupteten, seine Partnerin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Sie könne nur mit der Zahlung von 75.000 Euro einer Haftstrafe entgehen. Der ältere Mann gab an, nur über einen Betrag im unteren vierstelligen Bereich zu verfügen. Das Gespräch wurde beendet. Der Mann rief seine Tochter an, die eine Übergabe verhinderte.

In allen drei Fällen ermittelt die Kriminalpolizei. Bisherigen Ermittlungen zufolge sieht die Polizei keinen Zusammenhang zwischen den Taten.