Voller Vorfreude aber auch Neugier zeigen sich die Handballer aus Neuruppin auf ihr erstes Heimspiel. Am Sonntag, 4. Oktober, trifft der HCN in der Verbandsliga auf Motor Hennigsdorf. Der Gastgeber setzt sein Mitte September angepasstes Hygienekonzept um, das unter anderem eine auf 200 Zuschauer reduzierte Kulisse vorschreibt. Insgesamt sind 250 im Sportcenter erlaubt, aber in dieser Zahl müssen auch Spieler, Trainer und Ordner integriert werden. Ein Zehntel der Eintrittskarten, der Preis bleibt bei drei Euro, ist für die Gäste reserviert, die anderen sind im Verkauf vor Ort zu erwerben.

Priorität hat die Gesundheit

Vereinspräsident Bernd Simon berichtet jedoch von vielen Nachfragen, so dass das Kontingent vermutlich früh erschöpft sein könnte. Anwurf ist im Sportcenter um 16 Uhr. „Die Gesundheit aller steht ganz vorn an“, umreißt Simon die Strategie, an die sich auch der Gastgeber erst gewöhnen muss. Dazu zählen das Durchlüften der Halle in der Pause und den auf zwölf Ordner verdoppelten Stab an Sicherheitspersonal. Der Mehraufwand sei schon der Wahnsinn, sagt der Vereinschef. Aber eben auch nötig. Maskenpflicht herrscht beim Betreten und Verlassen der Halle. Während der Partie, also im Sitzen, darf der Mundschutz abgesetzt werden. Im Gegensatz zu anderen brandenburgischen Vereinen sind beim HCN Zuschauer gestattet.

Teilnehmerliste im Vorab ausfüllen

 „Wir wollen ja, dass die Fans dabei sind“, unterstreicht Bernd Simon. „Daher müssen sich alle an die Vorgaben halten“, um den Status auch für die nächsten Partien zu halten. So ist der Verzehr von Speisen und Getränken in der Sporthalle verboten. Der HCN rät zum Ausfüllen der Teilnehmerliste, die auf der Homepage des Vereins herunterzuladen ist. Das verkürzt die Wartezeit beim Einlass. Dieser ist auf Höhe des Eingangs an der Mittellinie des Spielfeldes. Hinaus geht es über den Giebel – alles im Einbahnstraßensystem.