Hundeattacke in Neuruppin: Hund attackiert Mädchen (8) – Besitzer will fliehen

Ein Hund attackierte in Neuruppin ein achtjähriges Kind. (Symbolbild)
picture alliance/dpa/Soeren StacheEin Hund hat am Samstagabend (10. August) in Neuruppin ein achtjähriges Mädchen angegriffen und verletzt. Der Hund, ein Labrador, habe sich in der Junckerstraße von der Leine seines 43-jährigen Herrchens gerissen und sei auf das Kind los, sagte ein Sprecher der Neuruppiner Polizei. Das Mädchen erlitt mehrere leichte Bisswunden am Oberschenkel und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Das Mädchen war mit der Mutter und einem weiteren Kind mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Nach dem Angriff seines Hundes versuchte der Besitzer den Ort unerkannt zu verlassen. Durch Zeugen konnte er jedoch ermittelt werden.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun nach eigenen Angaben gegen ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Neuruppin: Es war nicht der erste Hundebiss in der Region
Es ist nicht der erste Bissvorfall in Neuruppin und Umgebung. Im vergangenen September ist ein neun Jahre altes Mädchen in Dabergotz von einem Hund gebissen worden. Der 56 Jahre alte Hundehalter ging mit dem Labrador spazieren und führte es an der Leine, als das Mädchen ihnen kurz nach 19 Uhr entgegenkam.
Als sie sich begegneten, zog der Hund plötzlich nach rechts und biss das Kind in den Oberschenkel. Das Mädchen erlitt eine tiefe Wunde und wurde nach Neuruppin ins Krankenhaus gebracht. Die Eltern kümmerten sich um ihre Tochter und erstatteten damals Strafanzeige. Die Polizei informierte auch das Ordnungsamt.
Im Frühjahr 2021 kam es zu einem Vorfall auf einer Wiese an der Rudolf–Wendt–Straße in Neuruppin. Ein zwölfjähriges Mädchen wurde abends von einer Französischen Bulldogge gebissen. Das Kind wollte den Hund streicheln. Als sie die Hand ausstreckte, schnappte das Tier zu und biss ihr in die Hand. Das Mädchen verletzte sich dadurch an zwei Fingern.
