Eine Verkehrskontrolle endete am Sonntagnachmittag für einen Ford-Fahrer in Haft. Die Polizei hielt den Mann gegen 16.20 Uhr bei Heiligengrabe an. Weil die Beamten bei ihm drogentypische Ausfallerscheinungen beobachteten, unterzogen sie ihm einem Drogenschnelltest.
Dieser reagierte positiv auf Amphetamine. Ferner konnte der Mann keinen Führerschein vorweisen und gab an, diesen verloren zu haben. Die Überprüfung ergab jedoch, dass ihm die Fahrerlaubnis im Jahr 2018 entzogen worden war und bisher nicht neu erteilt wurde.

Haftbefehl lag vor

Zudem ist der Ford, mit dem der 39-Jährige unterwegs war, seit dem 27. Januar nicht mehr pflichtversichert. Deshalb leiteten die Beamten ein Verkehrsvergehensverfahren gegen Fahrer und Halter ein.

Schwedt

Letztlich stellte sich heraus, dass gegen den Verkehrssünder ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin vorliegt. Weil er die Geldstrafe in Höhe von 4400 Euro nicht zahlte, muss er nun ersatzweise für 220 Tage in Haft. Er wurde der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wulkow überstellt.