Das nennt sich Kampfgeist. Zwar präsentierten sich die vier Mädchen und Jungen aus der 3b hoch motiviert vor ihrem Staffelstart. Aber die Konkurrenz aus der 3a lag permanent vorn. Nur in Sicherheit wiegen, das durfte sie sich nicht auf den acht Runden auf der Tartanbahn an der Evangelischen Schule. Denn die 3b hatte noch eine Waffe auf Position acht. Johanna begann ihre Runde mit Rückstand, holte mächtig auf, glich aus und zog kurz vorm Einbiegen auf die Zielgeraden vorbei. Da halfen auch die Pro-3a-Plakate von den mitfiebernden Zuschauern nichts.

371 Schüler auf dem Sportplatz

Insgesamt zählte das Evi 371 Schüler zum Aktionstag „Jugend trainiert#gemeinsam bewegen“. Laufen, Springen und Werfen stand auf dem Programm des Sportfestes. Das eigentliche Treffen fiel ja im Frühjahr aus, daher das Verschieben auf den Herbst. Somit kamen die zwei neuen Klassen erstmals in den Genuss, ein Sporttag der anderen Art live zu erleben. Und zu lernen. Vom anspruchsvollen Staffelrennen waren die Erstklässler noch entbunden, aber in den anderen Disziplinen wirbelten die Neuen bereits kräftig mit. Es deutet sich an, so Sportlehrer Michael Landeck, dass die Arbeitsgemeinschaft Leichtathletik nochmals Zulauf erhalten wird, so sehr euphorisiert der Sport in dieser Einrichtung. „15 Bambini, 35 in der Wettkampfklasse IV, 15 in der WK III und 30 bei den Älteren. Das bedeutet: Jeder Zehnte beim Evi ist in dieser AG.“

Bundeswettbewerb auf Eis gelegt

Kein Wunder, denn drei Schulmannschaften erreichten bereits das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“. Auf dem Weg dorthin müssen das Kreis-, Regional- und Landesfinale gewonnen werden. Weil dieser beliebte Wettkampf vom Ministerium vorerst auf Eis gelegt ist, organisierte das Evi seinen Aktionstag. Landeck: „Wir spüren sehr, sehr deutlich, dass der Bewegungsdrang bei den Kindern riesig ist. Sie wollen sich anstrengen und wollen sich im Vergleich mit anderen messen.“