Migration
: 386 freie Plätze in Asylunterkünften

In diesem Jahr sind dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin bisher keine neuen Flüchtlinge zugewiesen worden.
Von
Markus Kluge
Ostprignitz-Ruppin
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Das Übergangswohnheim in Treskow: Für dieses ist der Landkreis seit dem Jahreswechsel wieder zuständig.

Markus Kluge

In Übergangswohnheimen, Wohnverbünden und Wohnungen hat der Kreis laut Sozial- und Gesundheitsdezernentin Waltraud Kuhne 1 107 Plätze. Davon sind aktuell 721 belegt. Komplett vergeben sind 191 Plätze in Wohnungen. Der Kreis stehe auch weiterhin zu dem Beschluss, Familien in Wohnungen unterzubringen. Wenn es allerdings vorkomme, dass dort „außerirdisch hohe Nebenkosten“ anfallen und die Bewohner nach mehreren Hinweisen diese Kosten nicht reduzieren, würden sie wieder in zusammenhängenden Zimmern in Heimen untergebracht.

Für 2020 sind laut Kuhne dem Kreis bisher keine Flüchtlinge zugewiesen worden – auch, weil zuletzt mehr Menschen aufgenommen wurden, als der Verteilungsschlüssel vorsah. Organisatorisch sei der Kreis aber so aufgestellt, dass er in der zweiten Jahreshälfte 50 Menschen aufnehmen könnte.