Der Mobilfunkanbieter Vodafone treibt sein Infrastruktur-Projekt „Mobilfunk für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin“ weiter voran. Das Unternehmen teilt mit, dass in Rheinsberg eine Mobilfunkstation in Betrieb genommen und damit eine Lücke in der mobilen Breitbandversorgung beseitigt wurde. Rund 8000 Einwohner sowie die Besucher der Stadt wurden durch den Bau an die mobile Datenautobahn des Anbieters angeschlossen.
Mit der Eröffnung der LTE-Mobilfunkstation habe Vodafone zugleich die nächste Ausbaustufe für sein Mobilfunknetz in Ostprignitz-Ruppin gestartet. Bis Mitte 2023 sollen insgesamt 18 weitere Mobilfunk-Bauprojekte im Landkreis realisiert werden, um Funklöcher zu schließen, das bestehende Netz zu verstärken und darüber hinaus das 5G-Netz auszubauen.

72 Mobilfunkstationen in OPR

Mobilfunk ist ein Stück Lebensqualität – und zugleich ein wichtiger Infrastruktur-Faktor für die heimische Wirtschaft und für Arbeitsplätze“, sagt Vodafone-Technikchefin Tanja Richter. Bei der Inbetriebnahme der neuen Breitband-Station in Rheinsberg benötigte das Unternehmen knapp zwei Jahre von der ersten Planung, über die Standortauswahl bis zur Anschaltung. Aktuell betreibt Vodafone 72 Mobilfunkstationen im Kreis. Davon sind 70 Stationen mit der mobilen Breitbandtechnologie LTE ausgestattet und 40 haben zudem die Breitbandtechnologie 5G. Dadurch sind nach Angaben des Anbieters 99,9 Prozent der Bevölkerung an das Vodafone-Mobilfunknetz angeschlossen und 98,7 Prozent können mobile Datendienste nutzen.

5G für alle bis 2025

Von dem weiteren Ausbau der Breitband-Kapazitäten sollen Neuruppin, Zernitz-Lohm, Vielitzsee, Lindow, Wittstock, die Gemeinde Temnitzquell, Dreetz, Fehrbellin, Breddin und Walsleben profitieren.
Konkret will Vodafone in den nächsten zwölf Monaten unter anderem drei neue Standorte in Betrieb nehmen. Zudem werden sechs bestehende Standorte zu 5G-Stationen erweitert. Des Weiteren erhalten sieben vorhandene LTE-Stationen und zwei vorhandene 5G-Stationen zusätzliche Antennen, um die Kapazitäten im Einzugsgebiet der jeweiligen Stationen weiter zu erhöhen. Ziel sei es, die gesamte Bevölkerung nach und nach an das 5G-Netz anzubinden. Die 5G-Anbindung aller besiedelten Gebiete im Landkreis soll 2025 abgeschlossen sein.
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