Einen „wahnsinnig interessanten Naturraum“ gibt es laut Andreas Bergmann vom Landschaftspflege-Verband Prignitz-Ruppiner Land rund um Neuruppin. Diesen gilt es zu bewahren. Und da auch die Stadtverwaltung und die Mitglieder des Bauausschusses dafür sind, steht einer Mitgliedschaft der Kommune in dem Verband wenig im Wege.
Der Landschaftspflege-Verband wurde vor drei Jahren in Zempow gegründet. Er kümmert sich um Belange des Umwelt- und Naturschutzes in der Landschaft, erklärte Bergmann während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Bis jetzt sind die Kommunen Wittstock, Heiligengrabe und Lindow Mitglieder. Darüber hinaus machen auch eine Reihe von Landwirtschaftsbetrieben und Verbänden, der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land und der Nabu mit. 24 Euro pro Jahr kostet die Mitgliedschaft.

Projekte am Kalksee und in Rossow

Der Landschaftspflege-Verband hat schon am Kalksee in Binenwalde ein Projekt, bei dem es um weitergehenden Gewässerschutz geht, erklärte Andreas Bergmann. In Rossow am Wanderweg zum Sielmann-Turm wurde beispielsweise ein größeres Pflanzprojekt umgesetzt. Aktuell läuft zudem ein Gartenwettbewerb, bei dem es um biologische Vielfalt geht. Auch in Netzeband und Katerbow ist der Verband schon aktiv. Zur Zeit gibt es beim Verband zwei halbe hauptamtliche Stellen sowie viel ehrenamtliches Engagement.

Das letzte Wort bei der Neuruppiner Verbands-Mitgliedschaft haben die Stadtverordneten. Sie tagen am 7. Oktober ab 18.30 Uhr im Stadtgarten.