Naturschutz: Hinweistafeln am Rheinsberger Rhin

An vier Standorten entlang des Rheinsberger Rhins wurden solche Schilder aufgestellt.
privatPünktlich zum Start der Paddelsaison wurden an vier verschiedenen Punkten entlang des Gewässers fünf Informationstafeln aufgestellt. Durch die Tafeln strebt die Stiftung eine bessere Besucherlenkung und -information an: Es ist nun einfacher zu erkennen, wo das Aussteigen unterwegs nicht erlaubt und wie weit es noch bis zu nächsten Rastmöglichkeit ist. Der Rheinsberger Rhin fließt durch das gleichnamige Naturschutzgebiet, weshalb eine Paddel–Pause nur an ausgewiesenen Stellen möglich ist. In der Auen–Landschaft kommen unter anderem Tierarten wie Fischotter, Wasserfledermaus und Eisvogel, aber auch seltene Pflanzenarten wie das Alpen–Hexenkraut vor. Sie brauchen Schutz und Ruhe. „In den Sommermonaten fahren bis zu 200 Boote täglich auf dem Rhin zwischen Rheinsberg und Zippelsförde. In der Vergangenheit kam es häufig zu Konflikten zwischen Naturschützern und Touristen. Wir möchten mit den Tafeln die Paddler unterstützen, das besondere Fleckchen Natur entlang des Rheinsberger Rhins zu schützen“, so Projektleiter Michael Zauft.
Auf Initiative der Kanuverleiher am Rhin entstanden die Schilder in einer Zusammenarbeit zwischen Naturwacht und Naturpark Stechlin–Ruppiner Land, Verleihern und dem „Feuchtwälder“-Projekt. Das Befahren des Rheinsberger Rhins ist nur vom 15. Juni bis 31. Oktober flussabwärts bei einem Wasserstand von mindestens 65 Zentimetern am Pegel Obermühle Rheinsberg gestattet. Es sind nur Einer– und Zweier–Kajaks ohne Steueranlage erlaubt.
Infos zum aktuellen Wasserstand gibt es am Pegeltelefon der Naturwacht unter 033082 40716.