Polizei-Einsatz wegen Freiheitsberaubung
: 27-Jähriger aus Kyritz sperrt Freundin in der Wohnung ein

Ein Mann hatte seine Freundin in der Wohnung eingesperrt. Die Frau hatte sich im Bad verbarrikadiert. Die Polizei musste Reizgas einsetzen. Doch selbst das reichte nicht aus, um den Mann in den Griff zu bekommen.
Von
Siegmar Trenkler
Kyritz
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Symbolbild: Ein 27-jähriger Kyritzer hatte seine Freundin in der Wohnung eingesperrt. Der Einsatz der Polizei war dabei kein leichter.

Pixabay

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren am Freitagabend in Kyritz im Einsatz, nachdem eine 27-Jährige den Notruf gewählt hatte. Ihr gleichaltriger Lebensgefährte hatte sie in der Wohnung eingesperrt. Weil er extrem aggressiv war, hatte sie sich daraufhin im Bad eingeschlossen.

Mit Hiebwaffe auf Polizisten losgegangen

Als die Rettungskräfte eintragen, öffnete der 27-jährige Kyritzer die Tür nicht. Erst mit roher Gewalt gelang es Polizisten schließlich, die Tür zu öffnen. Daraufhin ging der 27-Jährige nach Polizeiangaben mit einer Hiebwaffe auf die Beamten los. Diese setzten Reizgas und überwältigten dem Mann anschließend. Der Rettungsdienst fuhr den aufgebrachten Täter in die psychiatrische Abteilung die Ruppiner Kliniken zur, wo er die Nacht verbrachte.

Bei der abschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden zusätzlich Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Insgesamt wurden bei dem Einsatz fünf Polizisten leicht verletzt. Die 27-Jährige hingegen blieb zumindest körperlich unverletzt.