Razzia in Neuruppin: Polizei stürmt Häuser – Kokain und Waffen gefunden

In Neuruppin ist die Polizei gegen mutmaßliche Drogenhändler vorgegangen. Was die Beamten dabei alles fanden. (Symbolfoto)
Monika Skolimowska/dpa- Polizei-Razzia in Neuruppin: 60 Gramm Kokain und Waffen gefunden.
- Mehrere Häuser durchsucht, Verdacht auf Drogenhandel.
- 42-jähriger Mann vorläufig festgenommen.
- Ermittlungen unter Leitung der Staatsanwaltschaft dauern an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mutmaßlichen Drogenhändlern ist die Polizei am Mittwoch (27.11.2024) in Neuruppin auf die Spur gekommen. Die Beamten durchsuchten den ganzen Tag über zahlreiche Häuser. Laut Staatsanwalt Dr. Andreas Pelzer wurden 16 Objekte durchsucht. Diese befinden mehrheitlich im Stadtgebiet von Neuruppin, aber auch im Altkreis Neuruppin. Bei den Durchsuchungen wurden nicht nur Drogen gefunden.
Vorausgegangen waren der Razzia mehrere Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Neuruppin in einem Strafverfahren, das wegen des Verdachts auf Handel mit Betäubungsmitteln eingeleitet worden war. Bis in den Abend dauerten die Durchsuchungen, die sich in der Vielzahl über das Neuruppiner Stadtgebiet erstreckten. Darüber informiert Christin Sorban, Sprecherin der Polizeidirektion Nord in Neuruppin.
Polizei stellt Kokain und Waffen in Neuruppin sicher
Bei den Durchsuchungen konnten die Beamten verschiedene Betäubungsmittel, darunter über 60 Gramm Kokain, sicherstellen. Dabei blieb es nicht. Ferner kamen mehrere technische Geräte, Schreckschusswaffen und Baseballschläger sowie Bargeld im fünfstelligen Bereich hinzu.
Ein 42-Jähriger gebürtiger Neuruppiner, der jetzt in Fehrbellin wohnt, ist bei der Razzia vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt worden. Recherchen legen nahe, dass es sich um in Neuruppin lebenden Mann handeln soll.
„Die erkennungsdienstliche Behandlung kann bedeuten, dass Bilder von ihm angefertigt und Fingerabdrücke entnommen werden“, erklärt die Polizeisprecherin. Danach gelte man als polizeilich bekannt. Die Ermittlungen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft dauern an, wie Christin Sorban mitteilt.
