Sportvereine
: Die Ausweichquartiere für Neuruppiner Sportvereine stehen fest

Durch den Umbau der Neuruppiner Gentzschule und den Abriss der Turnhalle müssen Vereine zusammenrücken.
Von
Judith Melzer-Voigt
Neuruppin
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Neuer Standort: Die Tischtennisspieler des SV Union, hier der Nachwuchs, finden vorübergehend Platz in der Turnhalle des Schinkelgymnasiums.

Matthias Haack

Neuruppins Sozialdezernent Thomas Fengler informierte darüber Anfang dieser Woche während der Stadtverordnetenversammlung. Die Handballer des SV Union ziehen in die Karl–Liebknecht–Schule um. Die Handball–Frauengruppe Trefflich kommt in der Halle der Rosa–Luxemburg–Grundschule unter. Die Volleyballer vom DSV Gentz finden dort für die Bauzeit ebenfalls einen Standort. Die Tischtennisspieler vom SV Union ziehen in die Turnhalle des Schinkelgymnasiums. Die Volleyballer des SV 90 Neuruppin können dort ebenfalls ihre Trainingszeiten absolvieren.

Die Volleyballer des MSV kommen in der Puschkinschule unter. Die Volleyballer des SV Union können auch dort trainieren. Damit sei eine Lösung für alle gefunden worden, die von den Bauarbeiten unmittelbar betroffen sind, betonte Thomas Fengler.

Wann genau der Umzug der Vereine und Sportgruppen vonstatten gehen muss, steht bisher noch nicht genau fest. Derzeit geht die Neuruppiner Stadtverwaltung noch immer von einem Baubeginn für die Wilhelm–Gentz–Grundschule im April kommenden Jahres aus. Das Bauende ist für 2022 geplant. Die prognostizierten Gesamtkosten liegen bei rund 14 Millionen Euro. Das Baubudget beträgt eine Million Euro mehr.