Stau bei Fehrbellin: Autofahrerin von Kühen umzingelt – ausgerechnet in Kuhhorst

Kühe benutzen in seltenen Fällen auch die Straße, allerdings in Begleitung ihrer Hirten. In Kuhhorst bei Fehrbellin liefen 30 Tiere eigenständig auf der Fahrbahn. (Symbolbild)
Sina Schuldt/ dpa- Eine Autofahrerin wurde in Kuhhorst von 30 Kühen blockiert.
- Die Tiere liefen eigenständig auf die L17, kein Durchkommen für den Berufsverkehr.
- Polizei wurde um 7.20 Uhr informiert, fand den Besitzer und bat ihn, die Kühe zu entfernen.
- Ursache für das Entkommen der Kühe ist unklar.
- Kein Verletzter, Vorfall dauerte mindestens eine Stunde.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wer in Kuhhorst lebt, lebt mit Kühen, wie der Name der kleinen Siedlung richtig vermuten lässt. Die Weidetiere sind in dem kleinen Ort bei Fehrbellin (Ostprignitz-Ruppin) und Kremmen (Oberhavel) präsent und verbringen ihre Zeit entweder im Stall oder auf der Weide.
30 Rinder schafften es am Donnerstagmorgen (7. November) jedoch auf die Straße. Die Tiere zogen über die L17 am Abzweig nach Tietzow. Für Autofahrer war kein Durchkommen mehr. Keines der Tiere machte Anstalten, Platz für den Berufsverkehr zu gestatten.
„Gegen 7.20 Uhr meldete sich eine Frau bei der Polizei und berichtete von den Tieren auf der Fahrbahn“, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Nord auf Nachfrage. Die Autofahrerin sei weder vorwärts-, noch zurückgekommen.
Bevor sie den Rückwärtsgang ihres Fahrzeugs einlegen konnte, versperrten ihr einige Rinder den Weg. In ihrer Notlage blieb ihr nichts anderes übrig, als den Notruf der Polizei zu wählen.
Noch ist völlig unklar, wie die 30 Kühe auf die Fahrbahn gelangten. Mindestens eine Stunde sorgten sie dafür, dass auf der L17 nichts mehr ging. Polizeibeamte konnten nach Eingang des Notrufs vor Ort den Besitzer der Kühe ausfindig machen, erklärte der Polizeisprecher. Der Rinderhalter wurde gebeten, seine Tiere in Sicherheit zu bringen. Verletzt wurde niemand.


