Die Fäuste geballt und ein Lächeln aufgesetzt: Die Tischtennis-Spieler des SV Protzen haben die schwarze Mini-Serie beendet und den ersten Saisonpunkt erspielt. In der 2. Landesklasse kam das Team um Kapitän Ronald Mrosek am Sonntag zu einem 8:8 gegen den ESV Wittenberge II. „Damit war im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen, da wir ja unsere ersten beiden Partien verloren und die Wittenberger ihre beiden gewonnen hatten“, erklärte Dietmar Krüger vom SVP. „Umso mehr freuen wir uns über das Remis. Wir sind sehr zufrieden“, schob er nach.
Vor seinem ersten Spiel gegen Robert Pöhls fasste sich Protzens Ronald Mrosek schmerzverzerrt an den Rücken. „Puh, der schmerzt. Aber wenn die ersten Bälle gespielt sind, ist alles wieder geölt“, ließ er wissen. Und sein Körper gehorchte. Von Ballwechsel zu Ballwechsel drehte Mrosek auf. Er bot mit Pöhls eine beeindruckte Partie. Schließlich siegte der SVP-Kapitän und brachte sein Team in Front. Ronald Mrosek war am Sonntag der Garant dafür, dass etwas Zählbares hängenblieb. Satte vier Einzelpunkte erspielte er. Dazu feierten auch Ulf Ringgenberg und Dietmar Krüger je zwei Einzelsiege. Nur Fred Ringgenberg ging leer aus.
„An der einen oder anderen Stelle haben wir heute auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite gehabt“, räumte Krüger unumwunden ein. „Aber das Glück muss man sich auch erarbeiten. Wir haben heute viel gearbeitet.“
Mit viel Rückenwind fahren die Protzener nun am Freitag, 25. September, zum Rhinderby nach Fehrbellin. Die 90er haben bislang ihre beiden Partien gewonnen.